Büdenbender Hausbau

Bauen und Wohnen bleibt zentrales Thema für Netphen

Die CDU Netphen zu Gast beim Hainchener Unternehmen Büdenbender Hausbau: Auch das Jedermann-Haus wird besichtigt

Die CDU Netphen zu Gast beim Hainchener Unternehmen Büdenbender Hausbau: Auch das Jedermann-Haus wird besichtigt

Foto: Sarah Engelhard

Hainchen.  Beim Besuch von Büdenbender Hausbau in Hainchen spricht die CDU über ein zentrales Thema: Gebraucht werden Bauplätze.

Die Netphener CDU hat die Firma Büdenbender Hausbau besucht. „Es ist interessant zu sehen, wie diese Häuser gebaut werden und ich freue mich, wenn ein Unternehmen 40 Millionen Euro Umsatz macht und hier in der Region viele Arbeitskräfte beschäftigt. Das ist ja kein unerheblicher Wirtschaftsfaktor“, sagt Stadtverbandsvorsitzender Sebastian Zimmermann.

Geschäftsführer und Prokurist Matthias Büdenbender führte die Gruppe selbst durch den Betrieb. Nach der Begrüßung im Verwaltungsgebäude und der Besichtigung des Jedermann-Hauses folgte die Tour durch die Fertigungshallen, wo die Besucher Einblicke in die Produktion der Fertighäuser aus Holz erhielten.

Lob für Ehrenamt

Zum Abschluss hatten die Gastgeber auf der Terrasse des Musterhauses Satchmo einen Grill aufgestellt und öffneten auch dort die Musterhaustür zur Besichtigung. Ein besonderes Lob erhielt Geschäftsführer Matthias Büdenbender von Sebastian Zimmermann für seinen vorbildlichen Umgang mit Mitarbeitern, die bei der Freiwilligen Feuerwehr tätig sind: „Wenn ein Unternehmen sagt: ‚Das könnt ihr machen und ihr müsst nicht befürchten, dass ihr dann auf der Abschussliste steht‘, dann ist das eine tolle Sache.“ Für Büdenbender ist das eigentlich eine Selbstverständlichkeit, immerhin war er bei einem Maschinenbrand vor einigen Jahren selbst auf die Hilfe der Feuerwehr angewiesen.

Bauen und Wohnen

Der Besuch der Partei ist für das Unternehmen ein Schritt in die Öffentlichkeit: „Wir sind froh, wenn Interesse besteht und wir wahrgenommen werden, denn davon leben wir am Ende des Tages“, so Büdenbender. Im Gegenzug ist das Thema Bauen und Wohnen in Netphen für die CDU ein wichtiges Thema.

Netphen habe eine gute Infrastruktur ebenso wie ein ausgeprägtes Ehrenamt. „Aber die Sportstätten, die wir haben, können nur weiter getragen werden, wenn Leute die Angebote annehmen. Dafür sind wir darauf angewiesen, dass immer wieder Menschen nach Netphen ziehen, weil es eine lebenswerte Region ist“, so Zimmermann. Ein Arbeitgeber wie Büdenbender Hausbau sei dafür in der Region ein wichtiger Partner.

Renovieren oder Abreißen

Ein Thema, das sowohl Matthias Büdenbender als auch Sebastian Zimmermann am Herzen liegt, sind Baugrundstücke. „Wenn ich den Leuten keine Möglichkeit gebe, Häuser zu bauen, weil es keine Baugrundstücke mehr gibt, dann ist das ein Problem.“ In den Orten gebe es schöne Grundstücke, auf denen aber alte Häuser stehen. Deckenhöhe, Kabel und Dämmung entsprächen nicht mehr den heutigen Anforderungen, so der Geschäftsführer. „Aus energetischen Gesichtspunkten sind viele von denen eine Katastrophe.“ Büdenbenders Vorschlag: Ein finanzieller Anreiz, um bestehende Grundstücke zu nutzen und alte Gebäude gegen neue zu ersetzen.

Zimmermann hat dieses Problem auf dem Schirm: Es gebe in vielen Ortschaften Baulücken, die Grundstücke würden aus verschiedenen Gründen aber gar nicht zum Verkauf angeboten, erklärt er. Auf der anderen Seite gebe es in den nächsten Jahren in Netphen viele Leerstände, für die man sich überlegen müsse, wie man damit umgeht. Ob es besser ist, alte Häuser wieder zu bewohnen, sie zu renovieren oder abzureißen und neuzubauen, kann Zimmermann nicht beantworten. Die Frage sei mit Blick auf Nachhaltigkeit aber auf jeden Fall politisch zu diskutieren.

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