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Corona: Versorgung mit Wasser und Gas in Siegen gesichert

Die Versorgung mit Erdgas und Wasser ist im Siegerland gesichert, so die SVB.

Die Versorgung mit Erdgas und Wasser ist im Siegerland gesichert, so die SVB.

Foto: Hendrik Schulz / WP

Siegen.  Angesichts der Corona-Krise wollen die Siegener Versorgungsbetriebe (SVB) beruhigen: Die Versorgung mit Erdgas und Trinkwasser sei gesichert.

Das Siegener Unternehmen habe umfassende Maßnahmen ergriffen, um weiterhin jederzeit handlungsfähig zu bleiben.

„Auch wenn wir unser Kundenzentrum für externe Besucher schließen mussten und wir unsere Kunden momentan nicht persönlich begrüßen können, geht der Betrieb selbstverständlich weiter“, sagt der kaufmännische Leiter Michael Schwarz. „Unsere Mitarbeiter sind weiterhin telefonisch oder per E-Mail wie gewohnt erreichbar.“

Die Energie- und Trinkwasserversorgung zähle zu den kritischen Infrastrukturen und unterliege daher besonders strengen Vorkehrungen. „Wir haben umgehend reagiert und umfangreiche Schutzmaßnahmen umgesetzt. Wir sind sehr gut aufgestellt, sodass wir die Versorgung unserer Netzkunden mit Erdgas und Trinkwasser zu jeder Zeit aufrechterhalten können“, ergänzt der technische Leiter, Bernd Dieter Ferger.

Eindämmung des Ansteckungsrisikos unter Siegener Mitarbeitern

Zum Maßnahmenplan des Versorgers gehört vor allem die Eindämmung des Ansteckungsrisikos und die damit einhergehende Unterbrechung möglicher Infektionsketten. So befinden sich laut SVB derzeit viele Mitarbeiter aus dem Verwaltungsbereich im Home-Office, um die Personaldecke räumlich stärker entzerren zu können. Außerdem wurden im gesamten Verwaltungsgebäude umfangreiche Hygienemaßnahmen und -vorschriften umgesetzt.

Im Netzbetrieb des Versorgers sind die Maßnahmen nochmal deutlich umfangreicher. „Das oberste Ziel ist die Aufrechterhaltung unserer Handlungsfähigkeit in jedem denkbaren Szenario.

Siegener Monteure steuern Einsatzort von zu Hause aus an

Wir haben daher mehrere, autark voneinander agierende Teams gebildet“, sagt Bernd Dieter Ferger. „Die tägliche Einsatzbesprechung mit den Vorgesetzten findet zurzeit telefonisch statt und die Monteure steuern ihren Einsatzort direkt von zu Hause aus an, um Kontakte zu anderen Kollegen zu umgehen.“ Hinzu komme der nicht zu unterschätzende Wissenstransfer, den es zu sichern gelte. Mitarbeiter mit besonderen Fachkenntnissen werden demzufolge laut SVB momentan ebenfalls getrennt.

Durch die Maßnahmen könne sichergestellt werden, dass auch im Falle einer Ansteckung eines Mitarbeiters und der daraus resultierenden Quarantänevorschriften für all seine Teamkollegen der Netzbetrieb mit einem Ersatzteam in gleicher Qualität weitergeführt werden könne.

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