Kriminalität

Coronavirus: Polizei warnt vor zweifelhaftem Whats-App-Brief

Die Polizei in Siegen bittet, den Kettenbrief nicht weiterzuleiten.

Die Polizei in Siegen bittet, den Kettenbrief nicht weiterzuleiten.

Foto: Olaf Ziegler / Funke Foto Services GmbH

Siegen-Wittgenstein.  Ein Whats-App-Kettenbrief macht in Siegen-Wittgenstein die Runde, der der Polizei gar nicht gefällt. Das ist der Hintergrund.

Die Polizei Siegen-Wittgenstein warnt vor einem Whats-App-Kettenbrief.

Demnach mache das Schreiben derzeit im gesamten Kreisgebiet Siegen-Wittgenstein die Runde. Darin wird, so die Beamten, vor angeblichen Betrügern gewarnt, die als Mitarbeiter des Gesundheitsamtes in Schutzanzügen getarnt, versuchen in Wohnungen zu gelangen.

Zweck des Kettenbriefs in Siegen-Wittgenstein nicht ersichtlich

Bisher sei kein einziger Fall im Kreisgebiet bekannt, wo es zu einem solchen Betrugsversuch gekommen ist. Der Zweck des Kettenbriefes sei auch nicht wirklich einzusehen. Es werde mit der Angst der Menschen gespielt. Der Kettenbrief sollte nicht weitergeleitet werden.

Fakenews und Panikmache mit unwahren Behauptungen haben in dieser schwierigen hochdynamischen Situation nichts verloren, so die Beamten. Sie binden nur die Hilfskräfte bei unnötigen Einsätzen.

Nur falls tatsächlich Personen an der Haustüre erscheinen und unter fadenscheinigen Gründen Einlass begehren sollten und man sich unsicher sei, solle man im Zweifel bei der Polizei anrufen.

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