Hotspots

Der Weg zum freien Internet ist in Siegen weit

Die  City-Light-Poster sollen einen WLAN-Hotspotrt bekommen — die Stadt wartet.

Foto: Hendrik Schulz

Die City-Light-Poster sollen einen WLAN-Hotspotrt bekommen — die Stadt wartet. Foto: Hendrik Schulz

Siegen.   Ende Oktober sollen die Hotspots nun in Betrieb gehen. Laut Telekom „technisch hochkomplex“

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Bis Ende Oktober will die Telekom die Hotspots für freies WLAN im Bereich des Zentralen Omnibusbahnhofs, der Bahnhofstraße und am Kölner Tor in Betrieb nehmen. Das hat Gerald Kühn, Leiter der Wirtschaftsförderung, im Stadtentwicklungsausschuss auf Anfrage der Grünen mitgeteilt. Der Internetzugang ist Teil der Vereinbarung, die die Stadt mit der Städtereklame-Firma Ströer über die Platzierung von City-Light-Postern getroffen hat.

Bisher werde dieser Vertrag „mangelhaft“ umgesetzt, räumte Kühn ein, der die Entwicklung insgesamt als „sehr unbefriedigend“ bezeichnete. Das gilt letztlich auch für die beiden Reklamestelen am Bahnhof: „Die Einwahl gestaltet sich noch sehr schwierig.“ Vorgesehen ist, dass Nutzer gegen einen Zugangscode täglich 60 Minuten kostenlos ins Netz gehen können. Die Telekom bezeichne den Siegener Wunsch als „sehr individuelle, technisch hochkomplexe Lösung“, berichtete Kühn. Auf Nachfrage von Michael Groß (Grüne), warum das woanders einfacher gelinge, musste Gerald Kühn passen. Berührt sei nun einmal ein kompliziertes vertragliches Dreiecksverhältnis zwischen Ströer, Stadt und Telekom. „Wir sind immer wieder vertröstet worden — wir können auch nur hoffen.“

Grünes Licht für den Siegberg

Große Dinge gehen da etwas schneller: In ihrer gemeinsamen Sondersitzung gaben Stadtentwicklungs-, Umwelt- und Mitte-Bezirksausschuss einstimmig grünes Licht für die Realisierung der Planung für Schlosspark, Fißmer-Anlage und Siegberghang („Die kleine Stadtwildnis“). Ende November soll der Planungsauftrag an das Berliner Atelier Loidl vergeben werden, das auch den städtebaulichen Wettbewerb gewonnen hat. Nachgeliefert werden muss ein Konzept für die Schlosspark-Bühne — der Verwaltung habe der Vorschlag des Wettbewerbs-Dritten besser gefallen, sagte Eckhardt Weidt, Abteilungsleiter der Stadtplanung. Das sei wohl „Geschmackssache“, erwiderte Michael Groß (Grüne): „Ich bin unglaublich froh, dass diese Kiste nicht gewählt wurde.“ Zu klären ist der Verbleibt des Brunnens auf der Fißmer-Anlage. Traute Fries (SPD) hatte ihn auf den Plänen gesucht. Und nicht mehr gefunden.

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