Stadtentwicklung

Diese 32 Netphener Straßen haben Sanierungsbedarf

32 Straßen in Netphen weisen Mängel auf. Zwei sollen in diesem Jahr saniert werden.

32 Straßen in Netphen weisen Mängel auf. Zwei sollen in diesem Jahr saniert werden.

Netphen.   Südstraße und Lessingstraße sollen noch in diesem Jahr saniert werden. Die Netphener Stadtverwaltung plant mit Kosten von rund 154.000 Euro.

Die Verwaltung der Stadt Netphen hat eine Liste mit 32 sanierungsbedürftigen Straßen erstellt: Zwei davon sollen in diesem Jahr saniert werden – die Südstraße in Hainchen inklusive Kanalarbeiten und die Lessingstraße in Netphen. Geschätzte Kosten: rund 154.000 Euro. Davon entfallen 139.000 Euro auf den Straßenbau und 15.000 Euro auf Arbeiten am Kanal in der Südstraße. Der Stadtentwicklungsausschuss hat sich einstimmig dafür ausgesprochen, mit der Ausschreibung für diese Maßnahmen zu beginnen. Die Aufträge sollen, so Tiefbauamtsleiter Rainer Schild, in der nächsten Sitzung im Juli vergeben werden, damit im Idealfall in der zweiten Jahreshälfte mit den Arbeiten begonnen werden kann.

Bedarf bei allen Straßen hoch

Eine Vielzahl der städtischen Straßen, die in den 60er bis 80er Jahren gebaut worden sind, seien mittlerweile sanierungsbedürftig und, so die Verwaltung, der Bedarf sei bei nahezu allen untersuchten Straßen gleich hoch.

In den vergangenen Jahren haben die Verantwortlichen die Straßen im Stadtgebiet begangen. „Wir ziehen die Informationen aus Bohrkernen oder Löchern und notieren uns den Aufbau der Straße“, sagte Rainer Schild auf Nachfrage von Helmut Buttler (UWG), der in diesem Zuge auch wissen wollte, ob die Maßnahmen KAG-pflichtig werden. „Es werden keine beitragspflichtigen Maßnahmen werden“, so Schild. Das zeige die Erfahrung.

Deckensanierung am effizientesten

Grundsätzlich sei die effizienteste Art der Straßensanierung im Stadtgebiet die Erneuerung der Asphaltdecke. Das setze voraus, dass keine größeren Verformungen des Oberbaus, wie Spurrillen oder Setzungen in Leitungstrassen, vorhanden sind. „Unter Berücksichtigung der Kosten und der daraus resultierenden Verlängerung der Nutzungsdauer einer Straße“, schreibt die Verwaltung dazu, lasse eine Deckensanierung den größtmöglichen Nutzen erwarten. „Alle zehn bis 20 Jahre wird empfohlen, eine Deckensanierung durchzuführen“, zitierte Paul Legge (CDU) die Verwaltungsvorlage. „Das findet doch nie statt. Es wäre besser, das stünde nicht da“, sagte er lachend.

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