Südumgehung

Drei Klagen gegen Baurecht für Südumgehung Kreuztal

Kreuztal.   Mit Ablauf der Frist sind beim Oberverwaltungsgericht drei Klagen gegen den Planfeststellungsbeschluss für die Südumgehung Kreuztal eingegangen.

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Die Frist von einem Monat nach dem Ende der Plan-Offenlegung ist nicht ungenutzt verstrichen: Gegen den Planfeststellungsbeschluss für die Kreuztaler Südumgehung sind beim Oberverwaltungsgericht in Münster nun insgesamt drei Klagen anhängig:

Der Reit- und Fahrverein Kindelsberg hat gegen den Planfeststellungsbeschluss geklagt.

Im Eilverfahren hat der Verein die Wiederherstellung seines vorläufigen Rechtsschutzes beantragt — sonst hätte seine Klage keine aufschiebende Wirkung, mit dem Straßenbau könnte sofort begonnen werden.

Eine weitere Klage gegen den Planfeststellungsbeschluss hat eine Privatperson eingereicht, die von einem Kreuztaler Rechtsanwalt vertreten wird.

Die Südumgehung zweigt zwischen Kreuztal und Buschhütten von der HTS ab und mündet zwischen Ferndorf und Kredenbach in die B 508 ein. Der Reit- und Fahrverein sieht die Existenz seines Hubensgutes bedroht. Die Waldgenossenschaft Buschhütten hatte angekündigt, keinen Wald für den Straßenbau abzugeben.

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