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Gemeinde in Deuz verabschiedet Pfarrerin Helma Land

Pfarrerin Helma Land mit Superintendent Peter-Thomas Stuberg (links), Pfarrer Bernd Münker (rechts), Pfarrer Tim Winkel und dem Presbyterium.

Foto: Stefanie Bald

Pfarrerin Helma Land mit Superintendent Peter-Thomas Stuberg (links), Pfarrer Bernd Münker (rechts), Pfarrer Tim Winkel und dem Presbyterium. Foto: Stefanie Bald

Deuz.   Geistliche geht in den Ruhestand und freut sich auf Leben ohne Terminkalender

„Gott loben mit Spazierengehen und Kuchenbacken.“ Das sind die ersten Pläne von Pfarrerin Helma Land für ihren Ruhestand – auch wenn sie sich daran selbst erst noch gewöhnen muss. Mehr als 27 Jahre lang war Land Pfarrerin in der Kirchengemeinde Deuz. Ursprünglich als Krankheitsvertretung gekommen, wurde sie zur Konstante in der Gemeinde. Neben dem Konfirmandenunterricht an der Förderschule lagen ihr die Frauenhilfs- und Seniorenarbeit besonders am Herzen. „Am meisten vermissen werde ich es, jeden Tag mit den Menschen der Gemeinde Zeit zu verbringen. Andererseits… endlich nicht mehr nach dem Terminkalender leben zu müssen, wird auch schön.“

Die gebürtige Gelsenkirchenerin und gelernte Gärtnerin kam über den zweiten Bildungsweg in den Pfarrdienst. Als dann 1989 in Deuz ein Pfarrer erkrankte und der andere, Matthias Weissinger, unter der Arbeit zusammenzubrechen drohte, kam sie zu Hilfe. „Eine Woche später“, erzählte Weissinger, „konnte ich der Gemeinde verkünden: Land in Sicht!“

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