Freizeit

Hilchenbach: Freibad wird für die neue Saison vorbereitet

In Hilchenbach freuen sich Martin Groos (von links), Katrin Baldursson-Schütz, Kahrin Böttger, Carsten Irle und Bernd Tominac auf die baldige Öffnung. Bis dahin ist aber noch einiges zu tun.

In Hilchenbach freuen sich Martin Groos (von links), Katrin Baldursson-Schütz, Kahrin Böttger, Carsten Irle und Bernd Tominac auf die baldige Öffnung. Bis dahin ist aber noch einiges zu tun.

Foto: Kai Osthoff

Hilchenbach.  Trotz Coronakrise soll die Freibadsaison in Hilchenbach voraussichtlich am 6. Juni starten. Es gibt noch viel zu tun und einige Neuerungen.

Kathrin Böttger und Bernd Tominac schrauben das Sprungbrett auf dem 3-Meter-Sprungturm fest, während Martin Groos mit dem Hochdruckreiniger die Rinne am großen Schwimmbecken reinigt. In Hilchenbach laufen die Vorbereitungen für die Eröffnung des beliebten Freibads an der Ferndorfstraße auf Hochtouren.

Neue Saison in Hilchenbach

Während die beiden Fachangestellten für Bäderbetrieb, wie die Berufsbezeichnung für den im Volksmund eher bekannten „Bademeister“ genau heißt, noch viele Aufgaben vor der Brust haben, wirken auch die Mitarbeiter des städtischen Bauhofs und fleißige Helfer des TuS Hilchenbach auf dem großen Freibadgelände an der Ferndorfstraße mit. „Wenn alles klappt, wollen wir den Freibadbetrieb am 6. Juni starten“, erklärt Katrin Baldursson-Schütz. Sie arbeitet bei der Stadt Hilchenbach und ist unter anderem für die Bäder der Kommune zuständig. Eigentümer des Freibades Hilchenbach ist die Stadt, Betreiber der TuS Hilchenbach. Fünf Personen vom Turnverein sind mit im Freibadteam und freuen sich jetzt schon wieder auf die kommende Saison.

Einbahnstraße wegen Corona

Auch wenn die sicherlich wegen Corona anders sein wird. „Wahrscheinlich wird es eine Einbahnstraßenregelung am Kiosk geben“, erzählt Carsten Irle als 1. Vorsitzender des Freibad-Fördervereins. Wie genau das Konzept für die Freibäder aussehen wird, wissen die Beteiligten von Stadt und Turnverein Hilchenbach noch nicht, doch die Bundesregierung wird ein entsprechendes Maßnahmenpaket auf den Weg bringen.

Während die Sprunganlagen aufgebaut und die Sanitäranlagen aus dem Winterschlaf geholt werden, steht noch weit mehr Arbeit an. Rund um das Becken wurden durch Pflasterarbeiten die Fugen am Beckenrand verkleinert, auf dem Parkplatz finden Markierungsarbeiten statt, Heckenschnitt und Totholzbeseitigung steht an. „Langeweile kommt da keine auf“, erzählt Kathrin Böttger. Sie, Bernd Tominac und je nach Besucheraufkommen helfende Rettungsschwimmer sorgen während der Öffnungszeiten für die Sicherheit.

Wasserqualität wird in Hilchenbach jeden Tag kontrolliert

Besonders wichtig ist die Wasserqualität des Schwimmbeckens. „Die kontrollieren wir jeden Tag und nehmen entsprechende Proben“, erklärt Kathrin Böttger. Aktuell werden die zwei in die Jahre gekommenen Filter erneuert. Aus den beiden Filterbecken wurde der alte Quarzsand entfernt und sie wurden gestrichen. Die Düsen und Rohrverbindungen werden außerdem von einer Fachfirma ersetzt. „Da einige Teile aus Italien kommen, haben wir derzeit einige Lieferschwierigkeiten. Aber bis zur Eröffnung sind es ja noch ein paar Tage“, blickt Kathrin Böttger zuversichtlich auf die nächsten Tage. Wenn alles gut läuft, kommen die Teile nächste Woche und die Arbeiten können weitergehen.

Mitglieder des TuS Hilchenbach reinigen das Becken

Dann steht neben einer Dichtheitsprüfung auch das Ablassen des Wassers im Becken an. Bevor die große Wassermenge in die Ferndorf geleitet werden darf, muss durch eine Überprüfung durch die Untere Wasserbehörde und eine entsprechende Wassereinleitungsgenehmigung nachgewiesen werden, dass keine chemischen Rückstände im Wasser sind. Bis das Becken dann leergelaufen ist, kann durchaus auch mal eine Woche vergehen. Danach erfolgt die Becken-Reinigung durch Helfer des TuS Hilchenbach.

„Wir möchten uns sehr bei der Firma SPIE Lück bedanken. Sie haben uns bisher immer gut betreut, werden uns aber nach der jetzigen Baumaßnahme leider verlassen. Wir danken für die jahrelange gute Arbeit und die Hilfe in jedem Notfall“, so Böttger. Die Firma Goldbeck Wasseraufbereitung und Hygiene aus Ibbenbüren übernimmt dann die weitere Arbeit.

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