Einkaufszentrum

Hilchenbacher Gerberpark hat einen neuen Eigentümer

Der Gerberpark wurde 1993 von der Hilchenbacher Vermögensverwaltungs GmbH („Hibac“)  auf dem Gelände der Lederwerke  gebaut. Längst ist die Immobilie in den Händen von Finanzinvestoren.

Der Gerberpark wurde 1993 von der Hilchenbacher Vermögensverwaltungs GmbH („Hibac“) auf dem Gelände der Lederwerke gebaut. Längst ist die Immobilie in den Händen von Finanzinvestoren.

Hilchenbach.   Unternehmen aus Monheim übernimmt Immobilie von Fondsgesellschaft Verifort.

Der Gerberpark hat einen neuen Eigentümer: Die Verifort Capital, früher: Fairvesta, mit Sitz in Tübingen hat das Einkaufszentrum zusammen mit anderen Immobilien an die Monheimer Cinthia Real Estate mit Sitz in Monheim verkauft. Damit geht das Eigentum von einem Immobilienfonds an eine Maklergesellschaft über. Deren Ziel ist, so die Werbung auf der eigenen Homepage, „die marktgerechte Revitalisierung von Objekten“ und die „nachhaltige Steigerung des Gebäudewerts und der Mietauslastung“.

Zuletzt hatte sich Verifort um einen neuen „Ankermieter“ für den Gerberpark bemüht – dort ist Aldi ausgezogen, Rewe siedelt in den nächsten Wochen in den Neubau in der Herrenwiese über. Aus diesem Grund waren auch andere Neuvermietungen zunächst gestoppt worden. Die Rede war von einem Lebensmittel-Vollsortimenter. „Es kann durchaus sein, dass die Gespräche weitergeführt werden“, sagt Hilchenbachs Wirtschaftsförderer Kyrillos Kaioglidis. Er habe bereits Kontakt mit dem Vertreter des neuen Eigentümers aufgenommen. Die Stadt Hilchenbach hat über die Anfrage einer Anwaltskanzlei von dem Verkauf erfahren: Die wollte wissen, ob die Stadt ein Vorkaufsrecht hat und gegebenenfalls ausüben will.

Der Gerberpark wurde 1993 auf dem Gelände der ehemaligen Lederwerke geplant. Die „Hibac“ als Bauherrin ging in Insolvenz, eine holländische Immobiliengesellschaft übernahm die erste „Revitalisierung“: Dabei wurde ein Teil des Leerstands abgerissen und ein Aufzug zur Verbindung der beiden Ebenen gebaut. Später erschien die Hypo Real Estate, die im Zuge der Weltfinanzkrise 2009 verstaatlicht wurde, auf der Eigentümerliste. Sie hatte den Gerberpark für zunächst 8 Millionen Euro auf den Markt gebracht.

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