Crossvalley Contest

Hoch hinaus im Skate- und Bikepark

Dominik fährt mit seinem Scooter in der Bowl. Die Wände der Anlage sind mit Street-Art gestaltet.

Dominik fährt mit seinem Scooter in der Bowl. Die Wände der Anlage sind mit Street-Art gestaltet.

Foto: Ina Carolin Lisiewicz

Kreuztal.   Bei der Jahresparty und dem ersten Crossvalley Contest im Skate- und Bikepark zeigen junge BMX-, Scooter- und Skateboard-Fahrer ihr Bestes.

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Der elfjährige Fabian holt Schwung und fährt die Bowl hoch. Dann hat er nur noch Luft und seinen Scooter unter den Füßen, den er schnell kreisen lässt. „Wow, ein Double Whip!“, ruft Moderator Martijn Snelling-Berg beeindruckt ins Mikro.

Fabian tritt an gegen Dominik, Hendrik und Anton und will die Jury beeindrucken. Es ist ein Kopf an Kopf-Rennen. Denn bei der Jahresparty und dem ersten Crossvalley Contest im Skate- und Bikepark zeigen die jungen BMX-, Scooter- und Skateboard-Fahrer am Samstag alle eindrucksvoll ihr Bestes. Es ist zugleich die Auftaktveranstaltung zu den diesjährigen Kreuztaler Ferienspielen.

„Die Kids sind eine recht feste Gemeinschaft. Sie sind fast täglich hier und achten aufeinander“, sagt Christian Zimmer von der Stadt Kreuztal. Die Jugendlichen hätten sich den Contest gewünscht, denn der Skate- und Bikepark sei ein „beliebter Ort“ geworden. 15 Jugendliche nehmen am Wettbewerb teil, der mit Sounds von DJ Jorgo Liber Drum unterlegt wird. Dabei gibt es zwei Altersklassen: eine von zehn bis 14 Jahren und eine ab 15 Jahren aufwärts. Der älteste Teilnehmer sei bereits 31 Jahre alt, erzählt Christian Zimmer.

Insgesamt können die Jugendlichen beim Contest die Bowl, einen „Street-Parcours“ und einen „Pump-Track“ befahren. Jedem stehen zwei Runden à einer Minute zur Verfügung. Die Jury besteht je Disziplin aus zwei Experten und einer fachfremden Person: bei der Scooter-Disziplin beispielsweise aus zwei Scooter-Fahrern und einem BMX- oder Skateboard-Fahrer. Sie beurteilt beide Läufe und bildet daraus das arithmetische Mittel. Am Ende können sich die Jugendlichen über einen Pokal oder über Medaillen freuen. So trägt Hendrik beispielsweise den Scooter-Pokal nach Hause.

Verantwortlich unterwegs

Generell machen mit etwa 60 Prozent den größten Teil der Teilnehmer die Scooter-Fahrer aus. Ein zu hohes Risiko nehmen trotz des Publikums die Jugendlichen aber nicht auf sich: „Sie wissen, was sie können und was nicht“, sagt Daniela Hilgendorff von der Stadt Kreuztal.

„Wir möchten, dass hieraus eine wiederkehrende Veranstaltung wird“, sagt Christian Zimmer. Das Anmeldeverfahren für den Contest sei nicht so gut angenommen worden. „Für die Jugendlichen ist die Verbindlichkeit schwierig“, sagt Daniela Hilgendorff. Daher wird es nächstes Jahr eine Anmeldung vor Ort geben. Auch soll es statt den diesmal veranschlagten sechs Disziplinen nächstes Mal nur ein oder zwei geben. „Die Jugendlichen sollen mitplanen“, sagt Christian Zimmer.

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