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Königreiche teilt man nicht? Doch!

Gewiss ein schwerer Schritt für die vier Kliniken: Im neuen Verbund müssen sie Kompetenzen abgeben, an die beiden Unis, an die jeweils anderen drei Siegener Krankenhäuser. Es wird arbeitsteiliger werden in der Kliniklandschaft; schon heute schärfen die Häuser ihre Profile: Kardiologie an St. Marien, Neurologie am Kreisklinikum. Innere am Stilling.

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Gewiss ein schwerer Schritt für die vier Kliniken: Im neuen Verbund müssen sie Kompetenzen abgeben, an die beiden Unis, an die jeweils anderen drei Siegener Krankenhäuser. Es wird arbeitsteiliger werden in der Kliniklandschaft; schon heute schärfen die Häuser ihre Profile: Kardiologie an St. Marien, Neurologie am Kreisklinikum. Innere am Stilling.

Dennoch: Wer das Geschehen in der Siegener Gesundheitsbranche verfolgt, weiß, dass die sich alles andere als grün sind. Auch wenn zur Wahrheit gehört, dass in vielen Bereichen bereits kooperiert wird. Aber erinnert sei beispielhaft an den Zoff ums Mutter-Kind-Zentrum – jedes Krankenhaus ist ein Königreich für sich, Patienten teilt man nicht.


Das muss und wird jetzt anders werden. Gut, dass sie sich zusammengerauft haben. Hätte eins der vier Häuser nicht mitgezogen: Aus der Traum vom Siegener Uni-Klinikum. Dass es nun geklappt hat, mag auch daran gelegen haben, dass keiner Schuld sein wollte, wenn’s scheitert – sei’s drum. Denn am Ende profitiert der Patient.

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