Verkehr

Kreuztal: Unbekannte stellen falsche Verkehrsschilder auf

| Lesedauer: 3 Minuten
Nicht mehr zu verwendende Schilder wurden in der Straße „Wendenhof“, angrenzend an die Eichener Straße, in Kreuztal-Eichen wieder aufgestellt. Die Folgen: „Unliebsamen Fahrzeugbegegnungen sowie Irritationen“.

Nicht mehr zu verwendende Schilder wurden in der Straße „Wendenhof“, angrenzend an die Eichener Straße, in Kreuztal-Eichen wieder aufgestellt. Die Folgen: „Unliebsamen Fahrzeugbegegnungen sowie Irritationen“.

Foto: Jürgen Schade

Eichen.  In Eichen stellen Unbekannte Verkehrsschilder wieder auf, die eigentlich abtransportiert werden sollen. Das sorgt für Ärger und Irritationen.

Eine falsche Beschilderung hat in Eichen für Irritationen und Verkehrsstörungen gesorgt. Die Straßen-NRW-Regionalniederlassung Südwestfalen erneuert aktuell den Kreuzungsbereich der B 517 (Hagener Straße) mit der Eichener Straße im Bereich vor der Straßenmeisterei in Eichen. Die erste Hälfte der neuen Straßenkreuzung ist nun fertiggestellt. In der vergangenen Woche wurde die Verkehrsführung umgelegt, um mit den Bauarbeiten an der anderen Kreuzungshälfte zu beginnen. Dafür musste auch die Verkehrsbeschilderung angepasst werden. „Leider wird entgegen den Gepflogenheiten der letzten Monate, wo diese Beschilderungen ständig entfernt wurden, (...) diese Beschilderung nun immer wieder aus dem Graben oder vom Straßenrand aufgehoben und wieder aufgestellt“, beklagt sich der Kreuztaler Arne Siebel.

Kreuztal: Schilderchaos in Eichen seit Baustellenverlegung

„Die ursprüngliche Verkehrsführung für den Bereich Wendenhof, Flipses Wiese wurde gegen Abend des 21. Septembers wiedereingeführt. Damit wurden auch die Einbahnregelungen, die absoluten Halteverbote, vorgeschriebene Fahrtrichtungen an Abzweigen und Durchfahrtsverbote aufgehoben, so Arne Siebel, der auch CDU-Fraktionschef in Kreuztal ist. Als die ursprüngliche Verkehrsführung wieder hergestellt wurde, seien die nicht mehr verwendeten Schilder zur Abholung zur Seite gelegt worden, schildert Janine Wolski,

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Pressesprecherin der Stadtverwaltung auf Nachfrage dieser Zeitung. Unbekannte hätten diese Schilder dann wieder aufgehoben und aufgestellt. „Ständig kommt es zu unliebsamen Fahrzeugbegegnungen sowie Irritationen und LKW-Fahrer, Anlieferer und allgemein die Verkehrsteilnehmer und Fußgänger werden gefährdet“, schildert Arne Siebel. Er selbst sei am 23. September „beauftragt“ worden, die falschen Schilder beiseite zu legen, was er auch getan habe. Nur seien die Schilder von Unbekannten dann wieder aufgestellt worden.

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„Nach eingegangenem Hinweis zu unbefugt wiederaufgestellten Schildern wurde die bauausführende Firma aufgefordert, dafür Sorge zu tragen, dass die Schilder unverzüglich entfernt werden“, betont Janine Wolski. Grundsätzlich sei der Bauherr dieser Baustelle Straßen NRW. Der Landesbetrieb würde Firmen mit der Umsetzung der Baumaßnahme und damit auch mit der Umsetzung der von der Straßenverkehrsbehörde (Stadt Kreuztal) angeordneten Verkehrsführung und Beschilderung beauftragen.

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Die Straßenverkehrsbehörde prüfe, ob die Vorgaben nach Einrichtung der Baustelle (danach stichprobenartig) auch umgesetzt worden seien. „Natürlich wird etwaigen Hinweisen und Beschwerden nachgegangen“, unterstreicht Janine Wolski.

Kreuztal: Wer die falschen Verkehrsschilder aufgestellt hat, ist unklar

Mittlerweile sind die offiziell nicht mehr zu verwendenden Schilder im Bereich Wendenhof, Flipses Wiese entfernt worden. Sie seien von einer Verkehrssicherungsfirma am Donnerstag, 29. September, abtransportiert worden, erklärt Janine Wolski. „Wer die Schilder in der Straße ‘Wendenhof’ unbefugterweise wieder aufgestellt hat, kann leider nicht in Erfahrung gebracht werden.“

Es gäbe immer wieder Menschen, die sich „einen Spaß draus machen“ würden, zur Seite gelegte Straßenschilder wieder aufzustellen, erklärt Andreas Berg, Pressesprecher von Straßen.NRW, auf Nachfrage dieser Zeitung. Sie würden häufig nicht darüber nachdenken, welche rechtlichen Konsequenzen ihr Handeln haben könnte. Die Straßenbauarbeiten für die zweite Kreuzungshälfte würden voraussichtlich bis Ende November andauern.

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