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Kreuztal will Ausnahmegenehmigung für Hauptschule

Die Stadt Kreuztal rechnet damit, dass die Hauptschule mit einer Ausnahmegenehmigung eine 5. Klasse bilden darf.

Foto: Hauptschule Eichen

Die Stadt Kreuztal rechnet damit, dass die Hauptschule mit einer Ausnahmegenehmigung eine 5. Klasse bilden darf. Foto: Hauptschule Eichen

Kreuztal.  Auch nach der Verlängerung der Anmeldezeit sind noch nicht genügend Fünftklässler für eine neue Klasse da. Trotzdem soll es in Eichen weitergehen.

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Auch nach der Verlängerung der Anmeldezeit hat die Hauptschule Eichen immer noch nicht die mindestens erforderlichen 18 Anmeldungen für die Bildung einer 5. Klasse. Die Stadt Kreuztal werde nun, nach Abstimmung mit der Schulaufsicht beim Kreis Siegen-Wittgenstein, bei der Bezirksregierung eine Ausnahmegenehmigung beantragen, sagte Stadträtin Edelgard Blümel dieser Zeitung. Sie sei „ganz optimistisch“, dass die Hauptschule wieder mit einer Eingangsklasse starten kann — zumal sich die Jahrgänge erfahrungsgemäß spätestens in der 7. Klasse wieder füllen. Zudem spielt die Hauptschule derzeit eine wichtige Rolle bei der Integration von Jugendlichen aus Flüchtlingsfamilien.

Prognose für 2018 ist besser

Am Ende der regulären Anmeldezeit vor zwei Wochen waren in Eichen erst sieben Fünftklässler angemeldet. Die Stadt habe daraufhin Eltern von Viertklässlern persönlich angesprochen, deren Kinder noch an keiner weiterführenden Schule angemeldet waren, berichtet Stadträtin Blümel, „viele denken, das geht automatisch.“ Oft seien zudem auch Sprachprobleme zu überwinden gewesen. Die niedrige Anmeldezahl hatte auch der neue Schulentwicklungsplan vorausgesagt; dort waren 17 Anmeldungen kalkuliert worden. 19 Kinder stehen für 2018/19 in der Prognose. Dann dürfte die Klassenbildung wieder leichter fallen.

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