Kulinarische Reise durch die Welt der Biere in Weidenau

Bei der 3. Siegener Bierbörse auf dem Bismarckplatz in Weidenau gibt es an rund 30 Ständen hunderte Sorten nationaler und internationaler Biere zu probieren.

Bei der 3. Siegener Bierbörse auf dem Bismarckplatz in Weidenau gibt es an rund 30 Ständen hunderte Sorten nationaler und internationaler Biere zu probieren.

Foto: Nina Hoffmann

Weidenau.  Bei der 3. Siegener Bierbörse konnten die Gäste ihre Bierkentnisse erweitern. Musikbands sorgen für gute Stimmung.

Über dem Bismarckplatz in Weidenau erstreckt sich ein nahezu wolkenloser blauer Himmel, es herrschen angenehme 20 Grad. Das schöne Wetter macht Lust auf ein kühles Bier und gute Musik. Beides wird zahlreichen gut gelaunten Besucherinnen und Besuchern bei der dritten Siegener Bierbörse geboten. Es gibt Bier, so weit das Auge reicht – in Gläsern, Humpen und Tonkrügen; als Flaschenbier oder frisch gezapft aus dem Fass.

Soundtrack auf den Anlass abgestimmt

Die Gäste haben es sich auf den Bänken in den vielen liebevoll erbauten Biergärten gemütlich gemacht und genießen ihr Lieblingsgetränk in geselliger Runde. Dazu wird aus voller Kehle zu der „Cordula Grün“-Interpretation der Band „Hörgerät“ mitgesungen. Dieses Jahr gibt es zusätzlich zu den kulinarischen Köstlichkeiten ein musikalisches Bühnenprogramm, das für ordentlich Stimmung auf dem Bismarckplatz sorgt. Auch die Beatles-Coverband „Lucy“ tritt bei der Bierbörse auf.

An den rund 30 Ständen werden mehr als 500 verschiedene nationale und internationale Biersorten verkauft. An geschmacklicher Vielfalt mangelt es keineswegs. Ob herbes Allgäuer, mildes Kölsch oder süßes Honigbier: Jeder Bierkenner kommt auf seine Kosten. Einige Sorten lassen den einen oder anderen Gast vielleicht in Erinnerungen an den Urlaub im Süden schwelgen, wie das griechische Mythos-Bier oder das spanische San Miguel. Andere Sorten, wie das russische Baltika oder das polnische Żywiec, bringen osteuropäisches Flair nach Siegen.

Wer es ein wenig spezieller mag, kann von dem eisgekühlten bunten Slush-Bier kosten oder in tavernenartiger Umgebung ein Honigbier traditionsgemäß aus dem Tonkrug genießen. Und das Münchner Hofbräubier sorgt für Oktoberfest-Feeling. Natürlich gibt es nicht nur etwas gegen den Durst, sondern auch gegen den Hunger. An den Essensständen werden unter anderem Crêpes, Brezeln und Fisch in Bierteig verkauft. Serviert werden die Speisen auf Mehrweggeschirr, damit auch der Nachhaltigkeitsaspekt bei dem Spektakel nicht zu kurz kommt.

Dass die dritte Siegener Bierbörse bereits am ersten Tag so gut besucht wird, ist in erster Linie dem Wetter zu verdanken. „In den vergangenen Jahren hat die Siegener Bierbörse im September stattgefunden. Leider waren die Wetterverhältnisse da eher schlecht“, sagt Hauptorganisatorin Saskia Külzer. Künftig solle die Veranstaltung deshalb immer im August stattfinden.

Bürgermeister hofft auf neue Tradition

Bürgermeister Steffen Mues, der das erste Bier des Tages anzapfen darf, dankt vor allem den Sponsoren und Partnern wie der Krombacher-Brauerei. Er betont: „Die Bierbörse soll in Siegen zu einer Tradition werden.“ Wann die Veranstaltung im kommenden Jahr stattfinden soll, ist allerdings noch nicht geplant.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben