Gedenkfeiern

Littfeld erinnert an Fred Meier (3): 1943 ins KZ verschleppt

Stolpersteine erinnern in Littfeld auch an die Eltern, den Onkel und die Großtante von Fred Meier.

Stolpersteine erinnern in Littfeld auch an die Eltern, den Onkel und die Großtante von Fred Meier.

Foto: Stadt Kreuztal

Kreuztal/Hilchenbach.  Zum Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz finden am Freitag Gedenkfeiern in Littfeld und Hilchenbach statt.

Der 27. Januar ist der nationale Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus – am 27. Januar 1945 wurde das KZ Auschwitz befreit. Die Stadt Kreuztal erinnert an diesem Tag an Fred Meier, den kleinen Jungen aus Littfeld, der als Dreijähriger mit seinen Eltern deportiert wurde: vor 80 Jahren, am 28. Februar 1943. Auf dem nach ihm benannten Fred-Meier-Platz halten Stadt und Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit jährlich eine Gedenkstunde ab – seit nunmehr 40 Jahren, nach zwei Jahren pandemiebedingter Unterbrechung am Freitag, 27. Januar, nun wieder mit Beteiligung der Öffentlichkeit. Beginn ist um 15.30 Uhr. Die Ansprache hält Pfarrer Friedemann Hillnhütter. Wie jedes Mal beteiligen sich Jugendliche des Littfelder Jugendtreffs Glonk mit einem Wortbeitrag. Ralf Stiebig begleitet am Klavier, für die Stadt spricht stellvertretende Bürgermeisterin Astrid Collenberg.

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Gedenken auf dem Hilchenbacher Marktplatz

Eine Gedenkveranstaltung findet am Freitag, 27. Januar, auch auf dem Hilchenbacher Marktplatz statt. Dort hat das Frauenbündnis „Alles außer rechts“ für 11 Uhr zum Gedenkstein für die ermordeten Hilchenbacher Juden eingeladen.

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