St. Marien-Krankenhaus

Mehr Optionen im Kampf gegen den Brustkrebs

Dr. Kristin Baumann ist erste Sektionsleiterin Senologie der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe am St. Marien-Krankenhaus Siegen.

Dr. Kristin Baumann ist erste Sektionsleiterin Senologie der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe am St. Marien-Krankenhaus Siegen.

Foto: privat

Siegen.  Dr. Kristin Baumann, renommierte Spezialistin für Brustkrebs, ist neu am St. Marien-Krankenhaus Siegen. Mit ihr ergeben sich neue Optionen.

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Weitere Verbesserungen der Brustkrebsbehandlung kündigt das St. Marien-Krankenhaus an. Einerseits wird mit Dr. Kristin Baumann eine ausgewiesene Spezialistin auf dem Gebiet der Krebserkrankungen der Brust erste Sektionsleiterin Senologie der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe, wie es in einer Mitteilung heißt. Andererseits wird in eine neue Diagnostikeinheit investiert.

„Die Spezialisierung von Dr. Baumann als ausgezeichnete Operateurin sowohl als ,Brustoperateur der AWOgyn’(Arbeitsgemeinschaft für ästhetische, plastische und wiederherstellende Operationsverfahren in der Gynäkologie) sowie ,Senior Mammaoperateur’ der Deutschen Krebsgesellschaft gibt den betroffenen Frauen Sicherheit und Ästhetik“, heißt es weiter. Die Auszeichnung zum Brustoperateur der AWOgyn wurde der Ärztin im Jahr 2018 verliehen – „nach der Überprüfung ihrer letzten 600 Operationen und deren Berichte sowie der Fotodokumentation der kosmetischen Ergebnisse“. Zusätzlich erfolgte ein persönliches Audit der Fachgesellschaft.

Verbesserte Behandlungsmethoden

„Ich sehe es als meine Aufgabe an, meine Patientinnen und Patienten aufzufangen und adäquat über die exzellenten Therapieoptionen zu informieren und den Weg durch diese zum Teil sehr anstrengenden Therapien zu begleiten“, sagt die neue Sektionsleiterin. Es sei erfreulich, dass sich die Therapie des Brustkrebses in den letzten Jahren deutlich verbessert habe. In den meisten Fällen könne von Heilung gesprochen werden. So sei es „Aufgabe des Teams auch an das Leben nach der Erkrankung zu denken“.

Den Patientinnen Optionen bieten

Das Thema der ästhetischen Operation bis hin zur wiederherstellenden Operation solle nicht vernachlässigt werden. „Es ist mir wichtig von ‚Frau zu Frau‘ das sensible Thema der Brust als solches zu thematisieren und bestmögliche Kosmetik zu ermöglichen“, sagt Kristin Baumann. Manchmal sei der Brusterhalt nicht möglich. Dann sollte die Wiederherstellung und in vielen Fällen sogar die Sofortrekonstruktion in derselben Operation als Option für die Patientinnen angeboten werden.

Die gebürtige Hamburgerin hat in den vergangenen sieben Jahren das Brustzentrum des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein am Campus Lübeck mit jährlich rund 400 neu erkrankten Patientinnen geleitet. Ihr Fokus lag auf der plastischen und rekonstruktiven Chirurgie in der Gynäkologie. Sie hat in Lübeck Operationskurse angeboten und Kolleginnen und Kollegen in neuen Techniken der Rekonstruktion ausgebildet.

Renommierte Medizinerin

„In der Fachgesellschaft der Senologie hat sie sich bereits einen Namen gemacht“, schreibt das St. Marien-Krankenhaus. Sie ist in unterschiedlichen Berufsorganisationen und als Beiratsmitglied der AWOgyn tätig. Für ihre wissenschaftliche Arbeit wurde sie unter anderem auf dem 33. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Senologie ausgezeichnet. Sie ist 38 Jahre alt, Mutter einer Tochter, verheiratet und lebt nun in Siegen.

Darüber hinaus steht derzeit die Gestaltung einer neuen Diagnostikeinheit im Albertus Magnus Ambulanten Zentrum an. Dadurch „wird die fächerübergreifende Zusammenarbeit zwischen radiologischer und gynäkologischer Diagnostik auch räumlich erlebbar werden. Dieses ist für alle Patientinnen ein großer Gewinn“, unterstreicht Kristin Baumann.

Umfassende Hilfe unter einem Dach

Das St. Marien-Krankenhaus möchte sein Profil auf diesem Gebiet damit weiter stärken. „Wir können alle notwendigen Untersuchungen und auch alle Therapien unter einem Dach ermöglichen – von der Brustdiagnostik im Albertus Magnus Ambulanten Zentrum über die operative und medikamentöse Therapie, die Strahlentherapie und nicht zuletzt die psychosoziale Begleitung“, erläutert Chefarzt Dr. Badrig Melekian. Das sei nicht selbstverständlich.

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