10 Jahre Kyrill

Nach Kyrill: Siegerland zieht für den Wald an einem Strang

Der Kreuztaler Mühlberg, auf dem Bild von 2007 eine braun-graue, kahle Kuppe, ist heute wieder mit ansehnlich hohen Bäumen bewachsen. Zehn Jahre nach Kyrill sind die Spuren überall im Kreis noch zu sehen.

Der Kreuztaler Mühlberg, auf dem Bild von 2007 eine braun-graue, kahle Kuppe, ist heute wieder mit ansehnlich hohen Bäumen bewachsen. Zehn Jahre nach Kyrill sind die Spuren überall im Kreis noch zu sehen.

Foto: Roland Abel

Siegerland.   Der 18. Januar 2007, Wendepunkt für Forstwirtschaft in Siegen-Wittgenstein: Mit vereinten Kräften gelingt Aufräumen und Verkauf der Holzmassen.

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Im nördlichen Siegerland wütete der Sturm am schlimmsten. Zwei Millionen Festmeter Holz lagen Boden, ganze Berge waren kahlrasiert worden, riesige Fichten geknickt wie Streichhölzer. Schadensfläche: 5000 Hektar. Waldbauern erkannten ihre Schonungen, Bürger die Landschaften kaum wieder.

Am Tag 1 nach Kyrill brachen Existenzen zusammen. Und am Tag 1 nach Kyrill begann die ganze Region an einem Strang zu ziehen. „Erstmal haben wir das einzig richtige gemacht“, sagt Helmut Ahlborn, Leiter des damaligen Forstamts Siegen: „Gar nichts.“ Schaden erheben, sich einen Überblick verschaffen. Denn es drohte auch die Gefahr, dass die Hilfswilligen Leib und Leben riskieren. In der Kyrill-Nacht selbst wurde niemand verletzt. Auch dank der schweren Maschinen, die aus ganz Europa ins Siegerland kamen. Die hohe Technisierung ermöglichte vergleichsweise sicheres Arbeiten im Sturmholz. Das war bei „Wiebke“ und „Vivien“, den schweren Stürmen in den 1990er Jahren, anders gewesen, Dutzende waren damals verletzt worden.

Von Beginn an rumorte es in den Hinterköpfen der Verantwortlichen: Wie werden wir so viel Holz los? Abfuhr und Verkauf dieser Mengen, das Zwölffache des normalen Jahreseinschlags – waren nicht geregelt: Wie transportieren, wo verarbeiten?

Alle Beteiligten an einem Tisch

Auch dafür war die Pause gut. Schon während Einsatzkräfte und Waldarbeiter noch Infrastruktur wiederherstellten, Straßen freischnitten, Eingeschlossene befreiten, saßen alle an einem Tisch, Verwaltung, Waldbesitzer, Behörden; arbeiteten an einer Lösung, für die es keine Blaupause gab. Und die sah so aus: „Alles in einen Pott, hinterher wird geteilt“, sagt Ahlborn. Solides Siegerländer Hauberg-Prinzip. Der Reihe nach wurde angefasst, alle überall, weil jeder für sich kaum etwas ausgerichtet hätte.

Die Hauptabnehmer, die Sägewerke der Region, hatten sich bevorratet, die meisten sind im Sauerland – und da lagen die Fichten ebenfalls. „Die waren voll bis obenhin“, erinnert sich Förster Ahlborn. Die Waldbesitzer drängten, ihre Existenz hing daran, dass sie das Holz verkaufen konnten. Die Preise drohten drastisch zu fallen.

Die Kreisbahn ermöglicht den Abtransport

Aber: Kunden melden sich aus Süddeutschland, USA, Korea, Indien, Afrika – auch, weil sie fallende Preise witterten. Die Forstbehörden schafften es aber, für ihre Waldbauern ordentliche Margen zu verhandeln. „Holz ist keine regionale Angelegenheit mehr“, sagt Diethard Altrogge, Leiter des Kreisforstamts, „sondern eine internationale Handelsware.“ Was nicht exportiert werden konnte, kam in Folien- und Nassholzlager, um Zeit zu gewinnen. In Siegen-Wittgenstein entstand die kooperative Holzvermarktung, die den Mitgliedern das Holz abkaufte und als größerer Akteur auf dem Markt anbot.

Wohin mit dem Holz war also geklärt. Das nächste Problem: Wie kriegen wir es aus den Wäldern? „Die Kreisbahn war von unschätzbarem Wert für uns“, sagt Altrogge. Kilometerlange Züge schafften Fichtenstämme raus aus Siegen-Wittgenstein, eine halbe Million Festmeter, „dafür hätte es keine Lastwagen gegeben“, sagt Altrogge.

Der damalige Landrat Paul Breuer wies die Ordnungsbehörden an, es nicht allzu genau zu nehmen mit den Vorschriften: Wo ein Lastwagen durchkommt, soll er fahren. „Das Gesetz in der Hand reicht in so einer Situation nicht aus“, sagt er. Wo es ging, wurden Schneisen zu den Schienen geschlagen, um das Holz gleich auf den Zug laden zu können. Alte Wege wurden befahrbar gemacht, die Bahn schuf zusätzliche Verladebahnhöfe.

>>>> CHRONLOGIE einer Katastrophe

15. Januar 2007, Montag. Erste Meldungen: Sturmtief über dem Atlantik.

16. Januar 2007, Dienstag. Unwetterwarnungen für den Kreis.

17. Januar 2007, Mittwoch: Sturmböen in Frankreich und der Schweiz bis 150 km/h.

Der 18. Januar

12 Uhr. Der Krisenstab Siegen-Wittgenstein kommt zusammen. Der Wind ist stärker geworden, auf dem Kindelsberg werden mit Böen von bis zu 200 Stundenkilometern gemessen.

13 Uhr. Die Notrufe landen im Minutentakt bei der Kreisleitstelle, damals noch in der Fludersbach: Ziegel fliegen von Dächern, Bäume stürzen um.

15 Uhr. Die Kommunen richten Meldeköpfe ein. Keller laufen voll, Straßen sind unpassierbar.

19 Uhr. Stromausfälle in der Fläche nehmen zu, zuerst ist Wilnsdorf betroffen. Die Lage in Netphen und Freudenberg wird dramatischer. 25 Einsatzkräfte sitzen ohne Funk am Rothaarsteig fest. Die A45 wird auf 70 Kilometern Länge gesperrt, Bäume stürzen auf die Fahrbahn, Fahrzeuge könnten von Brücken geweht werden. Landrat Breuer lässt die B54 zwischen Siegen und der Landesgrenze abriegeln. Der Straßenverkehr kommt zum Erliegen. Dächer großer Industrieanlagen werden abgedeckt, ein Altenheim in Neunkirchen, das Dach der Reha-Klinik in Hilchenbach stürzt ins Schwimmbecken des benachbarten Freibads.

19.20 Uhr. Landrat Breuer ruft Großschadenslage aus, alle Einsatzkräfte ziehen sich zurück, Sicherheit hat oberste Priorität. Schulen und Kindergärten bleiben am nächsten Tag geschlossen. Überall werden Notquartiere eingerichtet. Für den Rettungsdienst werden zusätzliche Fahrzeuge aktiviert; ausrangierte Einsatzwagen, die etwa das DRK als Transporter benutzt – die Rettungswege sind großteils unpassierbar. Krankenhäuser außerhalb des Kreisgebiets werden über möglicherweise erhöhtes Patientenaufkommen informiert. Kyrill wütet weiter.

20 Uhr. Stromausfälle. Die Notrufnummer der Westnetz ist von Anrufen überlastet, der Server bricht zusammen. Auf der A45 stellen Autofahrer die Absperrungen beiseite und fahren einfach weiter – es fehlen Einsatzkräfte zur Bewachung. Später finden DRK-Kräfte eine junge Tschechin in den Wehen in ihrem Wagen auf der A45. Die Frau kommt ins Krankenhaus und bringt in der Sturmnacht das Kyrill-Baby zur Welt.

0 Uhr. Der Wind wird langsam schwächer. Um 2 Uhr ist es vorüber. Riesige Waldbestände liegen am Boden, das ganze Ausmaß sehen die Menschen erst bei Tagesanbruch, sich einen Überblick über den Schaden zu verschaffen, dauert Wochen. Tagelang bleiben mehr als 80 Straßen gesperrt. Das Aufräumen wird Jahre in Anspruch nehmen.

>>>>HINTERGRUND: Wie die Menschen Kyrill erlebten

„Erschreckend, was der Sturm anrichtete“

  • Berthold Braun, Feuerwehrchef Kreuztal

Wir wussten natürlich von der Vorwarnung des Wetterdienstes, tagsüber war alles noch recht ruhig. Zwischen 16 und 17 Uhr wurden wir dann alarmiert, im Kreuztaler Feuerwehrgerätehaus richteten wir den Meldekopf ein. Dort haben wir in den folgenden Stunden die Einsätze abgearbeitet. Bei den vielen Meldungen mussten wir Prioritäten setzen, das allermeiste waren umgestürzte Bäume.

Anfangs haben wir versucht, die Straßen freizuhalten, aber schnell gemerkt, dass wir nicht hinterherkamen. Als der Landrat dann die Großschadenslage ausrief entschieden wir: Wo es nicht unbedingt sein muss, können wir nichts tun. Wir mussten ja auch auf die Sicherheit unserer Einsatzkräfte achten, die Bäume fielen ja nach wie vor. Wo nicht Gefahr für Leib und Leben bestand, gingen wir hin – wenn nicht, mussten wir eben zuhause bleiben.

Gegen 22 Uhr konnte ich noch kurz mit meiner Frau telefonieren, danach war der Strom weg. Viele Menschen im Öffentlichen Nahverkehr kamen nicht mehr nach Hause, wir mussten Anlaufstellen für sie einrichten. Auf dem Kindeslberg hingen ein paar Leute fest, aber die Warnung war frühzeitig ausgesprochen worden, wir konnten nicht dort hoch, sie mussten ausharren.

An der Mühlbergstraße war es ebenfalls problematisch, es gab für den Notarzt keinen Weg, überall lagen die Fichten über der Straße. Wäre es dort zu einem Notfall gekommen... Zum Glück konnten wir den Bereich über Buschhütten anfahren.

Ich habe die ganze Nacht im Feuerwehrgerätehaus verbracht, bis zum nächsten Morgen um 11 Uhr etwa war ich in der Funkzentrale vor Ort. Etwa um 8 Uhr wurde es hell, im Dunkeln konnten wir nicht sehen, was der Sturm angerichtet hatte. Es war erschreckend, auf dem Mühlberg stand kein Baum mehr. Bei ThyssenKrupp, in Ferndorf, in Kredenbach stand nichts mehr. Die Gewalt, die dort gewirkt hat, muss immens gewesen sein.

Die Einsatzkräfte sind wirklich ans Limit gegangen, um das wichtigste an Infrastruktur so schnell wie möglich wieder ans Laufen zu kriegen und die Gefahren zu beseitigen.

„Der ganze Hochwald war einfach weg“

  • Diethard Altrogge, Leiter des damaligen Forstamts Hilchenbach

Die Warnungen des Wetteramts hatte so keiner eingeschätzt. Am 18. Januar war ich nachmittags zuhause, schnell fiel bei uns der Strom aus, ich wohne in einem Forsthaus im Wald. Ein Transistorradio war unser Tor zu Welt. Wir mussten im Haus bleiben, draußen hörten wir das Rauschen und Krachen, wenn Bäume auf den Boden stürzten.

Am Morgen waren alle Straßen zu, ich kam nichts ins Forstamt nach Hilchenbach. Die Hänge um unser Haus waren abrasiert, der ganze Hochwald, einfach weg. Über meinen Kollegen Helmut Ahlborn bekam ich die Aktivitäten der Kreisleitstelle mit. Per Telefon konnte ich die ersten Dinge von zuhause aus regeln. Die Waldarbeiter und die Feuerwehr arbeiteten sich bis zu uns vor, wir mussten warten, bis die Straße frei war.

Am zweiten Morgen kam eine Firma aus Finnland bei uns an, ein Vater mit seinen Söhnen. Der hatte die Sturmwarnungen gehört und war auf gut Glück losgefahren. Er hat hier gut Geld verdient, neun Monate lang gab es für die Unternehmen Arbeit. Wir haben mehrere Dolmetscher eingestellt, auch für Finnisch. Bis wir den tatsächlichen Schaden überblicken konnten, vergingen Wochen. Manchen Forstunternehmern wurde in vier Stunden ihre gesamte Existenz genommen.

Die Waldbesitzer und -arbeiter haben enormes geleistet, bis zur Erschöpfungsgrenze und darüber hinaus. Ich habe mich oft gefragt, warum sie in fremden Wäldern so hart arbeiten. Ein Wittgensteiner Waldbesitzer stand in seiner verwüsteten Schonung, der Mann kämpfte mit den Tränen, „die Rentengarantie für meine Nachkommen ist zerstört“, sagte er. Vielleicht kommt diese Verbundenheit mit dem Wald daher, dass wir dort die Ursprünge des menschlichen Seins spüren.

„Ich habe kein Wort mehr rausgebracht“

  • Willi Brandl, Waldvorsteher aus Eisern

Im südlichen Siegerland waren bei uns die meisten Schäden, sonst war ja hauptsächlich der Norden betroffen. Mit Einbruch der Dunkelheit knackte und krachte es in einem Fort im Hang hinter dem Eiserner Bürgerhaus. An der Bushaltestelle im Ort standen die Leute, die kamen nicht mehr weiter, nichts ging mehr. Eine Krankenschwester aus Wilnsdorf wollte zur Kinderklinik zur Arbeit, sie saß in Eisern fest.

Als es Abend wurde, haben wir sie mit zu uns genommen, damit sie etwas warmes trinken und sich am Kachelofen aufwärmen konnte. Meine Frau hat ihr dann ein Zimmer unserer Söhne hergerichtet, aber in der Nacht konnte sie doch noch mit einem Bus nach Wilnsdorf zurückfahren.

In der Nacht bin ich quasi nicht im Bett gewesen, wir sind ganz früh raus. Wir sind dann zur Eisernhardt gefahren, da bin ich der Waldvorsteher, um die Zufahrtswege frei zu machen. Beim Blumencenter waren bereits die ersten Fichten umgeknickt, als wir weiter Richtung Turm fuhren, ging nichts mehr: Sechs bis sieben Meter hoch lagen die Bäume quer, wir standen da wie der Ochs vorm Berg.

Ich habe kein Wort mehr rausgekriegt, das war mir noch nie passiert. Ich dachte: „Das sind doch nicht nur deine Bäume...!“

Von 400 Hektar lagen 56 am Boden, nicht nur Fichten, auch Eichen und Buchen. Förster Helmut Ahlborn rief mich an: Ob ich mit meinem Schlepper kommen könne, ein Lastwagen mit Anhänger hing fest, wir mussten den Mann da rausholen. Um 17 Uhr hatten wir ihn befreit. Mittags war ich zum Bäcker im Ort gefahren und hatte alles an Teilchen und Gebäck gekauft, was da war.

Wir hatten noch Glück, dass der Januar so nass gewesen war: Es hatte so viel geregnet und der Boden war so feucht, dass die Fichten mitsamt dem Wurzelteller umgefallen waren – das Holz lebte weiter und wir hatten Zeit gewonnen. Über totes Holz hätte sich womöglich der Borkenkäfer hergemacht.

6000 Festmeter haben wir schließlich ins Nasslager nach Wahlbach gebracht. Am Sonntag nach dem Sturm fiel Schnee und meine Söhne machten ein Feuer, um sich in der Pause etwas aufzuwärmen. Da rief jemand die Feuerwehr, aus Angst vor einer neuen Katastrophe. Gut, dass wir die Firmen aus Rumänien, Skandinavien, Ungarn, den Balkanländern hatten. Ohne die Harvester hätten wir an Steilhängen nicht aufräumen können.

„Ich hätte nie gedacht, so eine Lage zu erleben“

  • Paul Breuer, damals Landrat des Kreises Siegen-Wittgenstein

Es regnete enorm an diesem Donnerstag – mit ein Grund, dass wir später Großschadenslage ausriefen, denn wir füchteten Hochwasser im Nordsiegerland. Da hätten wir Personal hinschicken müssen, das wir nicht hatten. 1000 Einsatzkräfte waren am 18. Januar im Einsatz.

Ich hatte mich auf einen langen Arbeitstag vorbereitet, die Warnungen lagen ja seit längerem vor. Wir wussten, dass viel passieren kann, aber nicht, was passiert. Waldschäden in diesem Ausmaß – das hat keiner kommen sehen. Wie ernst es war, merkten wir spätestens, als mehrere Fahrzeuge und Einsatzkräfte zwischen Afholderbach und Kronprinzeneiche eingeschlossen waren. Wir entschieden, dass keine Bäume mehr von der Straße geräumt werden, nur wenn Leben gefährdet sind. Und dann nur unter größter Vorsicht. Die Gesundheit hat immer Vorrang, ob ein leerer Bus kaputtgeht, wurde hintangestellt.

Gegen 19 Uhr war ich noch im Kreishaus, per Telefon war ich in Kontakt mit den Leitstellen. Meine Ausrüstung für den Katastrophenfall war zuhause, also fuhr ich los. Unterwegs flogen Mülltonnen über die Straße. Ich hatte 100 Pizzen für die Mitarbeiter der Leitstellen bestellt, der Bote brachte sie vorbei und als er den Kofferraum aufmachte, flogen die Deckel der Warmhalteboxen weg. Das Trinkgeld übrigens auch.

Um 19.20 Uhr haben wir dann entschieden, Großschadenslage auszurufen, ich war noch auf dem Weg zur Leitstelle. Ich hatte immer gedacht, so eine Situation in meiner Amtszeit nicht zu erleben, auch wenn man sich grundsätzlich damit beschäftigt. Die Uhrzeit war übrigens die letzte Chance, noch möglichst viele Menschen zu erreichen: Kurz vor der Aktuellen Stunde im WDR.

Die Generation, die noch den Zweiten Weltkrieg erlebt hat, war besser vorbereitet: Die hatten Kerzen im Haus. Aber der Großteil der Bevölkerung nicht. Das war wie eine Kettenreaktion: Der Reihe nach fielen die Kommunikationssysteme aus, Strom, Telefon, Mobilfunkmasten. Wir konnten die Menschen nicht informieren und sie konnten ihre Fragen nicht stellen. In so einer Situation, in der man die Verantwortung hat, ein Gefühl großer Hilflosigkeit.

Als es ruhiger wurde habe ich die Fludersbach verlassen und bin noch eine Weile zur Polizei. Etwa um 4 war ich zuhause. Aber schlafen kann man in so einer Situation nicht, man ist zu aufgewühlt.

Erst im Lauf des Vormittags haben die Menschen nach und nach realisiert, was da passiert war. Um 11 Uhr hatten wir eine Pressekonferenz angesetzt. Da hat uns nur noch die Frage beschäftigt, wie wir den Schaden angehen können.

Ich war von ungeheuer viel Kompetenz umgeben, dafür bin ich sehr dankbar. Solche Leute in so einer Situation, ob Einsatzkräfte, Behörden oder Unternehmen – das macht Mut und gibt Sicherheit.

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