Jugendfeuerwehr

Nachwuchs der Feuerwehr Würgendorf schlägt sich bravourös

Menschenrettung nach einem Verkehrsunfall zählt zu den Aufgaben, die junge Feuerwehrleute lernen. In der Übung werden sie das Gelernte an.

Menschenrettung nach einem Verkehrsunfall zählt zu den Aufgaben, die junge Feuerwehrleute lernen. In der Übung werden sie das Gelernte an.

Foto: Jürgen Schade

Würgendorf.   Übung macht den Meister: Am Samstag musste die Jugendfeuerwehrgruppe aus Würgendorf nicht nur ein Feuer bekämpfen, sondern auch Leben retten.

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Auf eine tolle Jugendfeuerwehrgruppe kann sich die Feuerwehr Würgendorf verlassen – dies bescheinigten ihnen der Leiter der Feuerwehr Burbach Markus Schwarze und Bürgermeister Christoph Ewers am Samstagnachmittag nach dem Antreten der Aktiven und Jugendfeuerwehrmitglieder vor dem Feuerwehrgerätehaus.

Anspruchsvolle Aufgaben

Die jungen Feuerwehrleute bereiteten die diesjährige Abschlussübung bei den Einheiten vor. Den Auftakt gestaltete die Jugendfeuerwehr, die hervorragend auf ihre Arbeit von den Jugendfeuerwehrwarten vorbereitet war. Die jungen Retter zeichneten sich unter anderem mit einem Löschangriff per Hydroschild aus und führten eine fachgerechte Menschenrettung nach einem Verkehrsunfall vor.

Im Anschluss ging es mit den aktiven Feuerwehrleuten zur Sache. Das Szenario: In der Lagerhalle des Dachdeckerbetriebs Schmidt hat es eine Verpuffung gegeben. Ein Mitarbeiter wird noch in der Halle vermisst, ein weiterer versucht einen Transporter zu retten und verletzt sich dabei schwer. Nach kurzer Zeit brennt die Halle in voller Ausdehnung.

Bei der Übung geht es neben der Menschenrettung und Brandbekämpfung auch darum, mit einem C-Rohr Gasflaschen zu kühlen. Die Löschwasserversorgung muss über Unterflurhydranten hergestellt werden, ebenso eine Riegelstellung durch zwei Trupps.

Mit dabei war auch die Feuerwehr des Löschzugs Holzhausen, die von der Bahnseite her einen tragbaren Wassermonitor aufbaute. Sie hatte außerdem den Auftrag, eine Löschwasserversorgung aus dem Bach Heller zu sichern.

Da der Bahnverkehr in unmittelbaren Nähe zum Einsatzort verläuft, musste ein Sicherungstrupp zur Absicherung des Bahnverkehrs eingesetzt werden. Überwacht wurden die vorgegebenen Aufgaben vom Einsatzleiter Löschzugführer Würgendorf Benjamin Scholl sowie dem DB-Notfallmanager Benjamin Behrbohn.


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