Kriminalität

Netphen: Überfall auf Sparkasse wieder bei „Aktenzeichen XY“

Lesedauer: 2 Minuten
Die Polizei in Siegen und das Landeskriminalamt in Düsseldorf bitten um Hinweise. (Symbolbild)

Die Polizei in Siegen und das Landeskriminalamt in Düsseldorf bitten um Hinweise. (Symbolbild)

Foto: Westfalenpost

Siegen/Dreis-Tiefenbach.  Der Überfall auf die Sparkasse in Netphen-Dreis-Tiefenbach beschäftigt noch immer die Polizei – und das Team von „Aktenzeichen XY ungelöst“.

Erneut wird eine bislang nicht geklärte Tatserie mit 14 Bankraub-Straftaten, die den mutmaßlichen Täter auch nach Dreis-Tiefenbach führte, in „Aktenzeichen XY Ungelöst“ im ZDF vorgestellt.

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In der Sendung am Mittwoch, 15. September, wird auf die Bankraubserie hingewiesen, die bereits am 6. Mai 1998 begann. Damals überfiel ein unbekannter Räuber eine Filiale der Sparkasse Remscheid-Hasenberg. Seit mindestens dieser Zeit werden in Nordrhein-Westfalen und in Rheinland Pfalz Banküberfälle begangen, die nach Bewertung von LKA-Ermittlern alle von ein- und demselben, unbekannten, bewaffneten und maskierten Täter begangen wurden – insgesamt 14.

Die Sparkassenfiliale in der Martin-Luther-Straße in Dreis-Tiefenbach überfiel der Gesuchte am 13. April 2007. Die jüngste Tat ereignete sich laut Ermittlern am 16. Januar 2020 in Rees am Niederrhein.

Phantombilder nach Überfall in Düren

Der Verdächtige ist etwa 1,80 Meter bis 1,90 Meter groß und rund 50 bis 65 Jahre alt. Sein Haar ist wahrscheinlich blond bis hellblond, er ist kräftig und athletisch, aber nicht dick. Vermutlich trägt der Mann eine Brille und hat helle, kalte Augen, wie die Polizei schreibt.

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Der Gesuchte stammt möglicherweise aus dem Rheinland. Sein Gesicht sei leicht zerfurcht und faltig. Er verfügt über gute Kenntnisse in der Elektro- und Schlüsseltechnik, Tür- und Fenstermechanik. Nach einem Überfall am 25. September 2015 in Düren-Lendersdorf wurden Phantombilder angefertigt.

Für Hinweise, die zur Festnahme des unbekannten Täters führen, sind mehrere Belohnungen von insgesamt 36.500 Euro ausgelobt. Vorsicht, der Gesuchte ist möglicherweise bewaffnet. In dringenden Fällen sollte der Notruf 110 gewählt werden, der Tatverdächtige sollte nicht angesprochen werden.

Das ermittelnde Landeskriminalamt NRW, Dezernat 11 -EK Video-, ist unter 0211/939-0 zu erreichen.

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