Fördermittel

Neuer Marktplatz Freudenberg: Land gibt 1,134 Millionen Euro

Der Marktplatz in Freudenberg soll grundlegend umgestaltet werden: mit vielen Verweilmöglichkeiten und Einrichtungen für unterschiedlichste Angebote.

Der Marktplatz in Freudenberg soll grundlegend umgestaltet werden: mit vielen Verweilmöglichkeiten und Einrichtungen für unterschiedlichste Angebote.

Foto: Stadt Freudenberg

Freudenberg.  Die Umgestaltung des Marktplatzes in Freudenberg wird konkret. Das Land stellt für die ersten Bauabschnitte mehr als eine Million Euro bereit.

Für einen weiteren Ort mit hoher Aufenthaltsqualität in Freudenberg ist der Weg geebnet: Für die ersten beiden Bauabschnitte zur Umgestaltung des Marktplatzes bekommt die Stadt Zuschüsse in Höhe von 1,134 Millionen Euro. Das geht aus dem „Städtebauförderprogramm 2021“ der Landesregierung Nordrhein-Westfalen hervor, wie die Stadt mitteilt. Der Betrag entspricht 70 Prozent der kalkulierten Gesamtkosten von 1,6 Millionen Euro.

„Wie schön, dass sich unsere intensiven und gemeinsamen Planungen mit der Bürgerschaft wieder einmal lohnen und wir erneut in die Attraktivität unseres Lebensumfeldes investieren“, sagt Bürgermeisterin Nicole Reschke. Der aufzuwertende Bereich zieht sich vom KulTourBackes/Touristinfo über die Fläche, die aktuell noch von Kindergarten und Feuerwehr genutzt wird, bis hinauf zur Minigolfanlage.

Umgestaltung Marktplatz Freudenberg: Beginn im Sommer 2022 möglich

„Aus der großen Beteiligung von Bürgerschaft und Politik sind die Ergebnisse in das Konzept und den Förderantrag eingeflossen“, so die Verwaltung in einer Mitteilung. Der Marktplatz wird weiterhin als Teil des Alten Fleckens gesehen, so dass die Historie erlebbar gemacht werden soll. Zudem soll das Entree in die Altstadt deutlich aufgewertet werden. „Der Verkehr muss neu organisiert und beruhigt werden, innovative Mobilitätsangebote kommen dazu“, erklärt die Bürgermeisterin und fügt an: „Es entsteht ein kultureller Treffpunkt. Spiel- und Freizeitangebote werden ausgeweitet. Natur und Wasser rücken in den Fokus ebenso wie Orte zum Verweilen und Ausruhen.“

Als nächstes folgt die Ausschreibung der Detailplanung. Mit einem Baubeginn ist frühestens im Sommer 2022 zu rechnen. Bürgermeisterin Nicole Reschke dankt dem Büro Loth, Städtebau und Stadtplanung aus Siegen, für die Begleitung.

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