Tradition

Ostereiersuchen in Hilchenbach: 2660 Süßigkeiten für Kinder

Lukas (8) hat beim Ostereiersuchen auf der Hilchenbacher Gerichtswiese ein paar Süßigkeiten für sich gefunden.

Lukas (8) hat beim Ostereiersuchen auf der Hilchenbacher Gerichtswiese ein paar Süßigkeiten für sich gefunden.

Foto: Jana Wehmann

Hilchenbach.   Rund 300 Menschen nehmen am Ostereiersuchen in Hilchenbach auf der Gerichtswiese teil. Besucher freuen sich über die Aktion mit dem Kleintierzoo.

Es ist kurz vor 15 Uhr, die Gerichtswiese füllt sich. Unzählige Menschen sind gekommen, ihre Kinder wollen Ostereier und Süßigkeiten suchen. Nach einer kurzen Begrüßung von Bürgermeister Holger Menzel stürmen die Kinder auf die zwei Heuhaufen. Die Suche startet.

Geplant war der schnelle Start jedoch nicht, sagt Holger Menzel und lacht: „Ich war gerade dabei, Patricia Lutter das Mikrofon zu übergeben, da stürmten die Kinder schon los. Sie konnten es kaum abwarten.“ Über den starken Andrang freut sich nicht nur der Bürgermeister, sondern auch die

Organisatorin Patricia Lutter von der Tourismusinformation Hilchenbach. „Ich habe mir schon gedacht, dass es dieses Jahr mehr Besucher werden. Ich habe den Wetterbericht ständig beobachtet“, sagt sie.

Rund 300 Besucher sind in diesem Jahr gekommen. Jedes Kind möchte Süßigkeiten mit nach Hause nehmen. „Damit es reicht, habe ich auch direkt mehr Süßigkeiten einkalkuliert. Etwa 2660 einzelne Süßigkeiten habe ich besorgt“, sagt Patricia Lutter. Neben der Hauptattraktion freuen sich die Besucher ebenso über einen Kleintierzoo mit Kaninchen und Hühnern und einem Stall mit Lämmern.

Die kleinen Kinder

Aufgeteilt auf zwei Heuhaufen suchen die Kleinsten, also Kinder bis sechs

Jahre, fleißig nach Süßigkeiten. Alex (3) nahm bereits 2018 an dem Ostereiersuchen teil. „Er hat sich schon den ganzen Tag auf die Aktion gefreut“, sagt seine Mutter Ramona Six. „Ich finde es toll, dass die Veranstaltung jedes Jahr stattfindet. Heute passt das Wetter auch noch so gut, klasse.“

Familie Arlt ist ebenfalls nicht zum ersten Mal dabei. Mutter Kim Arlt war in den vergangenen Jahren mit ihren Söhnen Sam (9) und Ben (11) dabei, dieses Jahr darf Denny (2) nach Süßigkeiten suchen. „Das hat super geklappt, Denny hat zwei Sachen gefunden“, sagt die 34-Jährige sichtlich zufrieden.

Die großen Kinder

Obwohl Katrin Ruenaufer und ihr Sohn Lukas (8) den Startschuss

verpassten, ist er mit seiner Ausbeute glücklich. „Das macht richtig viel Spaß“, sagt Lukas. Die größeren Kinder von sechs bis zehn Jahre bekommen persönlich vom Osterhasen ihre kleinen Geschenke. Tobias Ferlings übernimmt den Job als Osterhase bereits zum zweiten Mal. Sein Motto: „Wenn die Kinder glücklich sind, dann bin ich es auch.“

Nach 20 Minuten ist die Suche beendet. Es bleiben verteilte Heureste und glückliche Kinder.

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