Pilgern für die Umwelt

Siegerland.   Der zweite Ökumenische Pilgerweg für Klimagerechtigkeit beginnt am Mittwoch, 18. Oktober, an der Wartburg in Eisenach, geht durch das Siegerland und endet am Sonntag, 5. November, in Bonn. Er soll dabei inhaltlich einen Bogen vom Ausgangsort der Reformation zur UN-Klimaschutzkonferenz in Bonn schlagen. Darauf weist der Ev. Kirchenkreis Siegen hin.

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Der zweite Ökumenische Pilgerweg für Klimagerechtigkeit beginnt am Mittwoch, 18. Oktober, an der Wartburg in Eisenach, geht durch das Siegerland und endet am Sonntag, 5. November, in Bonn. Er soll dabei inhaltlich einen Bogen vom Ausgangsort der Reformation zur UN-Klimaschutzkonferenz in Bonn schlagen. Darauf weist der Ev. Kirchenkreis Siegen hin.

Das Thema

Anliegen des Pilgerweges 2017 ist es, darauf zu drängen, die Pariser Klimaschutzziele politisch umzusetzen. Die Organisatoren schließen sich an die Resolution des Kirchentages in Berlin an: Diese fordert unter anderem einen schnelleren Ausstieg aus der Kohleverstromung, eine sozialverträgliche Abschaffung aller umwelt- und klimaschädlichen Subventionen und die Verabschiedung eines verbindlichen Klimaschutzgesetzes.

Die Motivation

Der Pilgerweg verbindet das gemeinsame Unterwegssein von Christen unterschiedlicher Konfessionen mit dem Einsatz für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung, heißt es in einer Mitteilung des Kirchenkreises. Daher würden zum Klimapilgern nicht nur ökumenische Andachten in den Kirchen unterwegs gehören, sondern auch Zwischenstopps an Orten, „an denen die Bedrohung der Schöpfung offensichtlich wird“.

Der Weg

Insgesamt ist der Pilgerweg 345 Kilometer lang. Er endet mit zwei ökumenischen Gottesdiensten und mit der Beteiligung an einer Demonstration unter dem Motto „Klima schützen – Kohle stoppen“ am Samstag, 4. November, um 12 Uhr am Münsterplatz in Bonn. Zuvor geht es aber noch durch das Gebiet der Evangelischen Kirche von Westfalen. Die Stationen:

Am Samstag, 28. Oktober, werden sie von der Ev. Kirchengemeinde Rudersdorf empfangen und in der Freien christlichen Schule untergebracht. Nach dem Sonntagsgottesdienst um 9 Uhr geht es auf die rund 17 Kilometer lange Etappe nach Weidenau.

In Weidenau öffnet die Ev. Kirchengemeinde ihr Gemeindezentrum Hermann-Reuter-Haus für einen Begegnungsabend. Nach der Übernachtung im Ev. Gymnasium und dem gemeinsamen Frühstück geht es am Montag ab 9 Uhr weiter Richtung Rheinland. Auf Anfrage können auch noch Übernachtungsplätze in den beiden Schulen im Kirchenkreis Siegen angeboten werden.

Auf dem 22 Kilometer langen Teilstück nach Friesenhagen lädt auf halbem Weg dann die Ev. Kirchengemeinde Oberfischbach zu einem Mittagsgebet und Pilgermahl ein.

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