Teurer Ausflug

Polizei verhängt 17.400 Euro Buße nach Fahrten mit Anhänger

Die Polizei überprüfte Gefahrguttransporter (Symbolbild).

Die Polizei überprüfte Gefahrguttransporter (Symbolbild).

Foto: Olaf Ziegler / Funke Foto Services GmbH

Für vier Pkw-Fahrer, die einen Anhänger hinter ihren Wagen geklemmt hatten, wird es teuer. Sie müssen je 3850 Euro Buße zahlen.

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Haiger-Burbach. Experten des Regionalen Verkehrsdienstes Lahn-Dill haben kürzlich gemeinsam mit den Gefahrgutbeauftragten der Stadt Dillenburg und des Lahn-Dill-Kreises Gefahrguttransporte ins Visier genommen.

Zwischen 8 und 13 Uhr stoppten sie am Kreisverkehr der Anschlussstelle Haiger-Burbach an der A45 die mit Gefahrgut beladenen Fahrzeuge. Bei zehn Lastern bemängelten die Ordnungshüter die Ladungssicherung. Die Fahrer durften ihren Touren erst fortsetzen, nachdem alle Güter ordnungsgemäß auf den Ladeflächen verstaut und gesichert waren.

Feuerlöscher fehlen

Bei zwei weiteren Transportern fehlten zwingend vorgeschriebenen Ausrüstungsgegenstände, zum Beispiel ein Feuerlöscher. In diesen Fällen wurden die Betroffenen aufgefordert die nachträgliche Ausrüstung nachzuweisen.

Auf vier Fahrer und die Halter von Fahrzeuggespannen – Pkw mit Anhänger – kommen drastische Strafen zu. Diese Gespanne überschritten das zulässige Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen und müssten mit einem elektronischen Fahrtenschreiber ausgestattet sein. Wegen des fehlenden Kontrollgerätes kommt auf die Halter eine Geldbuße von jeweils 3600 Euro zu.

Die vier Fahrer konnten die erforderliche Berufskraftfahrerqualifikation nicht nachweisen und werden mit je 250 Euro zur Kasse gebeten.

Da die Halter verpflichtet sind, nur Fahrer mit entsprechender Qualifikation einzusetzen, werden pro Halter nochmals 500 Euro Bußgeld fällig.

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