Kundgebung

Siegen: Zoff bei unangemeldeter Demo gegen Rechtsextremismus

Die Polizei fertigt sieben Strafanzeigen - unter anderem wegen Körperverletzung

Die Polizei fertigt sieben Strafanzeigen - unter anderem wegen Körperverletzung

Foto: Patrick Schlos

Siegen.   Polizei fertigt sieben Strafanzeigen, unter anderem wegen Körperverletzung und weil ein Böller geworfen wurde. Gegendemo gegen „Der III. Weg“

Am Rande einer nicht angemeldeten Kundgebung gegen Rechtsextremismus in der Siegener Innenstadt am Donnerstagabend, 26. April, ist es zu Auseinandersetzungen zwischen den Demonstranten und Vertretern der Partei „Der III. Weg“ sowie der Polizei gekommen.

Nach einer vorschriftsgemäß angemeldeten und friedlich zu Ende gebrachten Kundgebung von Jusos Südwestfalen, Grüne Jugend und Linksjugend Solid Siwi hatte sich nach Angaben der Kreispolizeibehörde eine zweite Versammlung gebildet, die gegenüber dem Wahlkampfstand der vom Verfassungsschutz beobachteten rechten Partei „Der III. Weg“ stattfand. In dieser Situation kam es zu den Auseinandersetzungen. Von welcher Seite die Aggressionen ausgingen, ist nun Gegenstand der Ermittlungen des Hagener Staatsschutzes

Verfassungsfeindliche Symbole gezeigt

Laut einem Polizeisprecher wurden insgesamt sieben Strafanzeigen gefertigt. Drei wegen Körperverletzung zwischen den beiden Gruppen und auch gegenüber der Polizei. Ein Böller wurde geworfen, zwei Mal wurden verfassungsfeindliche Symbole gezeigt und verfassungsfeindliche Aussagen getätigt. Eine Anzeige wurde wegen Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz ebenfalls gefertigt.

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