Straftat

Siegen: Brandstiftung mit fremdenfeindlichem Hintergrund?

Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft ermitteln wegen der Brandstiftung in Siegen weiter (Symbolbild).

Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft ermitteln wegen der Brandstiftung in Siegen weiter (Symbolbild).

Foto: Jörg Schimmel / FUNKE Foto Services

Siegen.  Nach Feuer in einem Lebensmittelgeschäft in der Siegener Innenstadt liegen der Polizei Hinweise auf Brandstiftung vor. Der Staatsschutz ermittelt

Eine wahrscheinliche Brandstiftung in der Siegener Stadtmitte untersuchen Staatsanwaltschaft Siegen und Polizei Hagen. Da die Tat laut Auskunft der Polizei Hagen womöglich einen fremdenfeindlichen Hintergrund haben könnte, ist der für politisch motivierte Strafsachen zuständige Staatsschutz, angesiedelt bei der Polizei in Hagen, in die Ermittlungen eingebunden.

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Am Sonntagmorgen, 19. September, wurde den Angaben zufolge im Erdgeschoss eines als Wohn- und Geschäftsgebäude genutzten Hauses an der Koblenzer Straße ein Brand gemeldet, gegen 5 Uhr war eine starke Rauchentwicklung aufgefallen. Als die Feuerwehr vor Ort eintraf, hatten zwei 22-jährige Bewohner einer Wohnung im ersten Obergeschoss das Haus bereits unverletzt verlassen.

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Im Erdgeschoss befindet sich ein Lebensmittelgeschäft, dort befand sich zum Zeitpunkt der Ausbreitung des Feuers niemand. Bei einer Begehung des Brandortes mit einem Brandsachverständigen ergaben sich für die Polizei Hinweise auf eine Brandstiftung. Belastbare Aussagen zu einem möglichen Tatmotiv können die Ermittler noch nicht tätigen, aber ein fremdenfeindlicher Hintergrund der Tat ist eben möglich. Die Kriminalpolizei ermittelt weiter.

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