Arbeitsplätze

Siegen: Dometic-Belegschaft kämpft um ihre Arbeitsplätze

Rund 100 Dometic-Beschäftigte in Siegen treten am Mittwochmittag fpr zwei Stunden in einen weiteren Warnstreik.

Rund 100 Dometic-Beschäftigte in Siegen treten am Mittwochmittag fpr zwei Stunden in einen weiteren Warnstreik.

Foto: Jürgen Schade

Kaan-Marienborn.  Erneut treten Beschäftigte von Dometic in Siegen einen Warnstreik: Die Verhandlungen über einen Sozialtarifvertrag kommen nicht voran.

Rund 100 Beschäftigte der Firma Dometic sind am Mittwochmittag dem Aufruf der Industriegewerkschaft (IG) Metall Siegen gefolgt und haben mit einem zweistündigen Warnstreik gegen die weitere Verlagerung von Produktionskapazität aus Siegen an andere Standorte protestiert. 46 der 320 Arbeitsplätze sollen wegfallen. Die Belegschaft fürchtet, dass der Standort insgesamt gefährdet ist. In Siegen werden Kühlschränke für Caravans hergestellt.

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Zwei Warnstreiks hat es bereits gegeben. Am 31. August fanden die zweiten Verhandlungen zum Sozialtarifvertrag statt, eine Einigung wurde nicht erzielt. „Arbeitgeber und Gewerkschaft liegen noch weit auseinander“, sagt IG-Metall-Bevollmächtigter Andree Jorgella.

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