Im Bahnhof

Siegen: Frau ruft „Sieg Heil“ und attackiert Polizisten

Die Bundespolizisten nehmen die Siegenerin mit zur Wache. (Symbolbild)

Die Bundespolizisten nehmen die Siegenerin mit zur Wache. (Symbolbild)

Foto: Jörg Schimmel / FUNKE Foto Services

Siegen.  Eine 24 Jahre alte Frau ruft Verfassungsfeindliches durch den Siegener Bahnhof und kippt einem Polizisten Alkohol ins Gesicht.

Am Sonntag, 20. September, gegen 0.15 Uhr hörten Beamte der Bundespolizei bei einem Streifengang im Siegener Bahnhof mehrmals hintereinander eine 24-Jährige das verfassungsfeindliche „Sieg Heil“ rufen und hielten die Frau an.

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Auf die Straftat hingewiesen, erwiderte die alkoholisierte Siegenerin uneinsichtig, dass es sich lediglich um einen Scherz gehandelt hätte und verweigerte die Herausgabe eines Ausweisdokumentes. Nach der angedrohten zwangsweisen Durchsuchung, versuchte sich die Frau aus der Kontrolle zu entfernen.

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Die Bundespolizisten versperrten den Fluchtweg und nahmen der Unbelehrbaren die mitgeführte Geldbörse ab. Mit dieser Maßnahme nicht einverstanden, schüttete die Siegenerin einem der Beamten ihr alkoholisches Getränk ins Gesicht und schlug mit den Armen um sich, verletzte einen der Beamten leicht am Oberarm.

Bundespolizei Siegen fertigt Strafanzeigen

Die Einsatzkräfte fixierten die aufgebrachte Frau und brachten sie zur Dienststelle der Bundespolizei. Dort fanden die Beamten Marihuana und stellten per freiwilligem Atemalkoholtest einen Wert von knapp über 2 Promille fest. Anschließend fertigten sie Strafanzeigen wegen „Unerlaubten Betäubungsmittel-Besitzes“, „Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte“ sowie „Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen“.

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