Feuerwehreinsatz

Siegen: Kälbchen traut sich nicht über Straße und büxt aus

Die Feuerwehr regelt den Verkehr, bis das Kalb gefunden und in Sicherheit ist

Die Feuerwehr regelt den Verkehr, bis das Kalb gefunden und in Sicherheit ist

Foto: Jürgen Schade

Weidenau.  Ein Landwirt treibt seine 13 Kühe über die Giersbergstraße in Siegen – ein Jungtier scheut. Die Feuerwehr regelt den Verkehr, die Suche beginnt.

Kuh-Alarm gab es am Donnerstagabend, 26. September, auf der Giersbergstraße zwischen dem Silberfuchs und dem Abzweig zum Batterieweg: Ein Landwirt aus Bürbach wollte seine 13 Kühe von der Wiese am Giersberger Weinberg über die Giersbergstraße zur Drachenwiese treiben, doch ein Kälbchen wollte die Straße einfach nicht überqueren.

Vor der Spiegelung der nassen Straße schreckte das Kälbchen derart, dass es wieder zurück über die Weinbergwiese in sicheres Gestrüpp lief. Mehrfach kam es wieder zurück, traute sich aber nicht über die Fahrbahn und rannte wieder in sein sicheres Versteck.

Zahlreiche Helfer kommen für die Suche nach dem Tier

Damit kein Unfall passieren konnte wenn das Tier einfach über die Straße laufen sollte, rief der Kuh-Besitzer die Polizei und schließlich die Feuerwehr: Die Löscheinheit Bürbach rückte mit zwei Fahrzeugen an. Der Landwirt hatte in der Zwischenzeit auch zahlreiche Helfer organisiert, die die Kuh nun suchen und finden sollten. Ebenso wurden Brotreste auf der Wiese ausgelegt, um das Tier zu locken – vergeblich.

Erst als die anderen Kühe wieder in Sichtweite des Kälbchen waren und laut muhten, kam das Jungtier angetrabt, gemeinsam ging es dann auf die neue Weide. In der Zwischenzeit hatten die Feuerwehrleute zwei Stunden lang den Fahrzeugverkehr zwischen Silberfuchs und Abzweig zum Batterieweg geregelt.

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