Geschwindigkeit

Siegen: Linienbus mit 56 km/h in 30er-Zone geblitzt

Der Fahrer eines Omnibusses fiel der Polizei in Siegen unangenehm auf. (Symbolbild)

Der Fahrer eines Omnibusses fiel der Polizei in Siegen unangenehm auf. (Symbolbild)

Foto: Olaf Ziegler / Funke Foto Services GmbH

Geisweid.  Ein Fahrer lenkt seinen mit Fahrgästen besetzten Linienbus fast doppelt so schnell wie erlaubt durch Siegen. Das sind die Konsequenzen.

Verschiedene Straßen bzw. Straßenabschnitte im Kreisgebiet werden regelmäßig durch den Verkehrsdienst der Polizei Siegen-Wittgenstein angefahren.

Dort führen die Kollegen Geschwindigkeitskontrollen durch, weil sich Anwohner wegen zu schnellen Fahrens beschwert haben, es sich um eine besonders schutzwürdige Zone handelt (Kindergarten, Schulen, Seniorenheime oder Krankenhäuser) oder ein Unfallschwerpunkt vorliegt.

Fußgänger in Siegen-Geisweid tödlich verletzt

Alle drei Faktoren treffen aus die Sohlbacher Straße in Siegen-Geisweid zu: Anwohner beschweren sich, dass dort im 30er-Bereich zu schnell gefahren würde. Dort befindet sich ein Seniorenwohnheim und genau dort wurde vor knapp zwei Jahren ein Fußgänger beim Überqueren der Fahrbahn auf einem Zebrastreifen angefahren und tödlich verletzt.

Am Donnerstag, 22. Oktober, standen die Beamten wieder dort: 101 Geschwindigkeitsverstöße wurden festgestellt. Der Schnellste war ein Pkw-Fahrer mit 63 km/h.

Negativ fiel diesmal allerdings der Fahrer eines Omnibusses mit Fahrgästen auf. Er wurde mit 56 km/h gemessen. Der Bußgeldkatalog sieht im Regelfall nun ein einmonatiges Fahrverbot, zwei Punkte und 200 Euro Geldbuße vor, so die Polizei in Siegen.

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