Breitbandausbau

Siegen und Umland: 5G-Ausbau schreitet im Kreis weiter voran

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Ein Techniker arbeitet an den Servern im ersten 5G "Standalone"-Standort von Vodafone in Frankfurt. Auch im Kreis Siegen-Wittgenstein hat der Konzern die nächste Ausbaustufe für die neue Breitbandtechnologie 5G gestartet.

Ein Techniker arbeitet an den Servern im ersten 5G "Standalone"-Standort von Vodafone in Frankfurt. Auch im Kreis Siegen-Wittgenstein hat der Konzern die nächste Ausbaustufe für die neue Breitbandtechnologie 5G gestartet.

Foto: Boris Roessler / dpa

Wilnsdorf.  Vodafone hat 5G-Mobilfunkstationen in Wilnsdorf, Hilchenbach und Bad Laasphe in Betrieb genommen. Konzern will gesamte Region an 5G-Netz anbinden.

Meilenstein im Infrastruktur-Projekt „5G für den Kreis Siegen-Wittgenstein“: Vodafone hat in Wilnsdorf, Hilchenbach und Bad Laasphe eine neue 5G-Mobilfunkstation in Betrieb genommen und zugleich die nächste Ausbaustufe für die neue Breitbandtechnologie 5G gestartet. Das teilt der Kommunikationskonzern mit.

Was ist das Ziel?

Aktuell versorgt Vodafone bereits an 18 Orten im Landkreis die Bevölkerung mit 5G. An elf weiteren Vodafone-Standorten im Kreis wird die 5G-Technologie bis Mitte 2022 eingebaut. Diese 5G-Bauprojekte werden realisiert in Kreuztal, Bad Laasphe, Siegen (6 Mal), Kreuztal (2 Mal) und Hilchenbach.

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Mittelfristiges Ziel ist es, möglichst die gesamte Bevölkerung im Kreis an das 5G-Netz anzubinden - so, wie es bei der Mobilfunkversorgung mit Sprache (GSM =2G) und bei der mobilen Breitbandtechnologie LTE (=4G) bereits heute nahezu der Fall ist.

Wie ist das weitere Vorgehen?

Um ein flächendeckendes 5G-Netz herzustellen, wird Vodafone zunächst die bereits vorhandene Mobilfunk-Infrastruktur weitgehend mitnutzen und seine 5G-Antennen, wo immer es möglich ist, an den bestehenden Standorten im Kreis in Betrieb nehmen.

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Die bereits bestehenden 100 Mobilfunkstationen im Kreis werden also nach und nach aufgewertet, indem dort zusätzlich 5G-Technologie installiert wird - zum Beispiel an Masten, Aussichtstürmen, Kirchtürmen sowie auf den Dächern von Rathäusern, Bürogebäuden und Wohnhäusern. Dieses geschieht Station für Station im Laufe der nächsten Jahre.

Wie stark ist die Verbesserung?

Die Vorteile von 5G5G decken beim mobilen Datenverkehr alle Vorteile der mobilen Breitbandtechnologie LTE ab – das allerdings mit deutlich höherer Geschwindigkeit: Die Kunden können im Internet surfen und mobile Datendienste nutzen. So können sie zum Beispiel HD-Filme schnell downloaden, Videos in HD-Qualität genießen und große Events aus Sport und Kultur im Live-Stream verfolgen, teilt Vodafone mit.

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„Dabei liefert 5G jedoch höhere Geschwindigkeiten als LTE sowie noch niedrigere Latenzzeiten im Millisekunden-Bereich. Dieses wird perspektivisch Anwendungen wie zum Beispiel selbstfahrende Autos, die miteinander kommunizieren, ermöglichen.“

Wer kann die Technologie nutzen?

Im Umfeld der 5G-Stationen kann die neue Breitbandtechnologie von jedermann vor Ort genutzt werden, heißt es in einer Mitteilung von Vodafone weiter. Sofern der Kunde ein entsprechendes 5G-Endgerät und einen aktuellen Laufzeitvertrag von Vodafone habe.

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„Dabei stehen verschiedene 5G-Smartphone-Modelle für unterwegs oder auch ein 5G-Router für zuhause zur Verfügung. Über jeden 5G-Router können gleichzeitig mehrere (bis zu 64) Endgeräte - Smartphones, Tablets, Notebooks, Fernseher usw. - mit dem 5G-Breitband-Internet verbunden werden.“

Was sind die Perspektiven?

Damit sei 5G im Umfeld der Stationen bei der Internetversorgung eine Alternative zu langsamen DSL-Leitungen. Das Potenzial von 5G5G könne darüber hinaus „eine Netzrevolution werden, die für zahlreiche Branchen und Industrien neue Produkte mit sich bringt und unseren Alltag in vielen Bereichen lebenswerter macht. Mit 5G kommen wir perspektivisch in der Echtzeit an.“ Diese erst mache beispielsweise vernetzte Fahrzeuge möglich.

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„Denn nur verzögerungsfreie Informationen ermöglichen eine Welt ohne Ampeln, Staus und Verkehrstote. Genauso auch bei der Telemedizin. Mit 5G werden Dienste entstehen, die wir uns jetzt noch nicht ausmalen können – neben Automobilindustrie, Straßenverkehr und Gesundheitswesen auch in Bereichen wie Land- und Forstwirtschaft, Bildung, Maschinenindustrie, Logistik, Schifffahrt und in vielen weiteren Branchen.“

Mobilfunkausbau: Wie ist die Situation im Kreis Siegen-Wittgenstein?

Der weitere Mobilfunkausbau im Kreis Siegen-Wittgenstein: Aktuell sind 99,8 Prozent der Bevölkerung im Landkreis an das Vodafone-Mobilfunknetz sowie 98 Prozent der Bewohner an das mobile Breitbandnetz LTE angeschlossen, teilt das Unternehmen mit. Bis Mitte 2022 wird Vodafone im Kreis noch sechs weitere LTE-Bauprojekte realisieren.

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„Dabei werden wir in Bad Berleburg eine neue LTE-Station in Betrieb nehmen, um bestehende LTE-Funklöcher zu beseitigen und die Bevölkerung im Versorgungsgebiet erstmals an das LTE-Netz anzubinden.

Zudem werden wir an vier vorhandenen LTE-Stationen in Bad Laasphe, Siegen (2 Mal) und Kreuztal zusätzliche LTE-Antennen anbringen, um die Kapazitäten und Geschwindigkeiten im Einzugsbereich dieser LTE-Stationen zu steigern“, schreibt Vodafone. Außerdem sei ein LTE-Neubaustandort in Kreuztal geplant.

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