Kinderförderung

Skateboard-Workshop in Wilnsdorf kommt gut an

Die Kinder und Jugendlichen freuten sich über ihre selbst gebauten Boards.

Die Kinder und Jugendlichen freuten sich über ihre selbst gebauten Boards.

Foto: Jürgen Schade

Wilnsdorf/Siegen.  Kinder und Jugendliche lernen von Profis, wie man die Sportgeräte baut und richtig benutzt.

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Stolz halten 43 Kinder und Jugendliche ihre bunten neuen Skateboards in die Höhe. Alle sind selbst zusammengebaut – den Bausatz hat die Firma Innogy gesponsert beim diesjährigen kostenlosen Skateworkshop in Wilnsdorf. Die rollenden Bretter bestimmten zwei Tage lang das Bild auf dem Schulhof der Grundschule Wilnsdorf und auf dem Skategelände an der Schäferbraas. Der Workshop für Kinder und Jugendliche von acht bis 16 Jahre unter Federführung von echten Profis kam gut an. Skate-aid leitete zusammen mit dem Förderverein Skateranlage Wilnsdorf den Workshop, den das Energieunternehmen Innogy finanziert hat.

Mit Leidenschaft dabei

Andreas Weigel, Vorsitzender des Förderverein, und Innogy-Pressesprecher Christoph Brombach eröffneten den Workshop. Beide freuten sich, dass die Jugendlichen in diesem Jahr erneut die Möglichkeit bekommen, Erfahrungen auf dem Skateboard zu sammeln: „Dieser Workshop findet hier zum zweiten Mal statt und war im vergangenen Jahr ein voller Erfolg. Es ist jedes Mal toll zu beobachten, wie schnell die Kinder und Jugendlichen Fortschritte machen und mit welcher Leidenschaft sie dabei sind“, sagte Brombach. Am Donnerstagvormittag mussten die Skater wegen des Wetters auf die Innogy-Werkshalle in Siegen ausweichen.

Grundlagen vermittelt

Jonas Steinert und sein Team von Skate-aid führten gemeinsam mit den Trainern vom heimischen Skaterverein die Teilnehmer in die Grundlagen des Skate- und Longboards ein. Im Fokus standen die Bewegung auf den schnellen Brettern. Aber auch Selbstvertrauen, Gemeinschaftsbewusstsein und Eigenverantwortung der Jugendlichen wurden gestärkt. Die Kinder lernten spielerisch erste Tricks und erfuhren Interessantes zu Materialpflege und Aufbau des Boards.

Nach Abschluss des Workshops durften alle Jugendlichen ein T-Shirt und ihr eigenes Skateboard mit nach Hause nehmen. „Soziales Engagement und das Wohl von Kindern und Jugendlichen liegen uns als Förderverein Skateranlage Wilnsdorf am Herzen“, sagte Andreas Weigel und fügte hinzu: „Ich freue mich, dass wir die Jugendarbeit in Wilnsdorf mit diesem Angebot erneut unterstützen können. Die Teilnehmer haben an diesen beiden Tagen viele neue Erfahrungen gemacht und werden sicher tolle Erinnerungen mit nach Hause nehmen.“

Benachteiligten Kindern helfen

Die Idee des Workshops geht auf eine Initiative von Innogy und dem gemeinnützigen Verein Skate-aid zurück, die von Skateboard-Pionier Titus Dittmann 2009 ins Leben gerufen wurde. Die Organisation verhilft weltweit benachteiligten Kindern und Jugendlichen unabhängig von ihrer sozialen und kulturellen Herkunft zu einer besseren Zukunft. In Wilnsdorf freuten sich der Förderverein Skateranlage Wilnsdorf und die Gemeinde Wilnsdorf diese Initiative organisatorisch unterstützen zu können. Der Fördererverein unterstützt zudem mit eigenen Trainern die Durchführung der Workshops.

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