Gesundheit

SPD für Mutter-Kind-Zentrum auf dem Wellersberg

Besuch bei der Kinderklinik: Mitglieder der SPD-Kreistagsfraktion mit Markus Pingel (Zweiter von rechts) und einem Fahrer des Babyrettungswagens

Besuch bei der Kinderklinik: Mitglieder der SPD-Kreistagsfraktion mit Markus Pingel (Zweiter von rechts) und einem Fahrer des Babyrettungswagens

Siegen.   SPD-Kreistagsfraktion unterstützt Wunsch der Kinderklinik und begrüßt Entscheidung über Babyrettungswagen.

Den Babyrettungswagen am Standort der DRK-Kinderklinik in Siegen nahmen die Mitglieder der SPD-Kreistagsfraktion unter die Lupe. Markus Pingel, Chefarzt der Abteilung Neonatologie und pädiatrische Intensivmedizin, erläuterte die speziell für den Wagen erfolgten Um- und Einbauten und die besondere Ausstattung, die für Einsätze mit Neu- und Frühgeborenen notwendig sind.

Spezieller Inkubator

Der an Bord befindliche Babyinkubator wurde speziell angefertigt, da diese nicht „in Serie“ produziert werden. Entsprechend kostspielig sind diese dann auch. Von diesem Transportinkubator – Anschaffungskosten pro Stück etwa 100 000 Euro-- hält die Kinderklinik zwei baugleiche Modelle vor, um auch etwaige Zwillingsgeburten oder Paralleleinsätze versorgen zu können. Besetzt wird der Babyrettungswagen durch Personal des DRK in Freudenberg und Mitarbeiter der DRK-Kinderklinik, die alle speziell dafür geschult wurden.

Die Klinik versorgt pro Jahr über 6100 Patienten stationär, darunter etwa 460 Früh- und Neugeborene, stellt 22 pädiatrische Intensivbetten bereit und versorgt in ihrer „Kinderinsel“ 16 dauerhaft beatmete Kinder und Jugendliche.

Ein großer Wunsch der Neonatologie sei ein gemeinsames Mutter-Kind-Zentrum für ganz Siegen am Standort Wellersberg. Die Entbindung und die anschließende Betreuung von Mutter und Kind könnten damit auf ein zeitgemäßes Niveau gehoben werden.

Heinz-Werner Feuring und Fraktionsvorsitzender Michael Sittler versprachen, die Kinderklinik in diesem Wunsch zu unterstützen. Erfreut zeigten sich beide darüber, dass der Babyrettungswagen im neuen Rettungsdienstbedarfsplan ausschließlich für die Babyrettung und den –transport zur Verfügung steht.

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