SPD will drei Grundschulen in Neunkirchen

Neunkirchen.   Die SPD-Fraktion will nach eigenem Bekunden weiter für den Erhalt aller drei Grundschulstandorte eintreten. Das von der Verwaltung vorgelegte Konzept zur „Entwicklung der Grundschulen“ laufe auf die Schließung der vorhandenen Standorte und die Zusammenlegung der Schulen auf dem Rassberg hinaus, wie die Sozialdemokraten im Vorfeld der nächsten Sitzung des Schul- und Kulturausschusses in einer Stellungnahme schreiben.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Die SPD-Fraktion will nach eigenem Bekunden weiter für den Erhalt aller drei Grundschulstandorte eintreten. Das von der Verwaltung vorgelegte Konzept zur „Entwicklung der Grundschulen“ laufe auf die Schließung der vorhandenen Standorte und die Zusammenlegung der Schulen auf dem Rassberg hinaus, wie die Sozialdemokraten im Vorfeld der nächsten Sitzung des Schul- und Kulturausschusses in einer Stellungnahme schreiben.

Große Bedeutung für die Ortsteile

Nach Einschätzung der Fraktion seien „wegen der sich abzeichnenden demografischen Entwicklung eine Schließung einzelner Standorte und eine Zusammenlegung nicht notwendig“. Die Schülerzahlen seien stabil, die Bildung von Eingangsklassen möglich. „Alle drei Grundschulen funktionieren gut und haben in den drei Ortsteilen einen hohen Stellenwert“, heißt es weiter. Das Argument, die Schulleiterstelle in Struthütten vermutlich nach dem Ausscheiden der jetzigen Leiterin nicht wieder besetzen zu können, lässt die Fraktion „nicht gelten“. Eine gute Option sehe sie in der Bildung eines Teilstandorts in Struthütten.

Pädagogische Bedenken

„Die Schließung aller bisherigen Standorte hätte die Errichtung einer Zentralgrundschule mit weit über 400 Grundschülern zur Folge, was aus pädagogischer und organisatorischer Sicht wenig sinnvoll erscheint“, führt die SPD aus. Das sei nicht die Vorgehensweise „für eine kinder- und familienfreundliche Gemeinde, wie es Neunkirchen so oft für sich in Anspruch nimmt“. Eine kommunale Prävention sollte „die Folgen der demografischen Entwicklung im Blick haben, sie abmildern“. Eine Schließung der Grundschulstandorte sei „keine geeignete Maßnahme“. Stattdessen müssten in Neunkirchen die bestehenden Konzepte verbessert werden, um Familien stärker an die Gemeinde zu binden oder zum Zuzug zu bewegen.

„Deshalb stehen die Sozialdemokraten zu ihrer schon im letzten Jahr bekräftigten Haltung“, heißt es abschließend: „Ein entschiedenes ,Nein’ zur Schließung der drei Grundschulstandorte, ein entschiedenes ,Ja’ zum Grundsatz ,Kurze Beine, kurze Wege’.“

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik