Polizeieinsatz

Messerstecherei: Streit in Asylunterkunft eskaliert

Eine Polizistin mit der potenziellen Tatwaffe bei der Spurensicherung in Hilchenbach.

Foto: Jürgen Schade

Eine Polizistin mit der potenziellen Tatwaffe bei der Spurensicherung in Hilchenbach. Foto: Jürgen Schade

Hilchenbach.   Bei einer Auseinandersetzung in einem Flüchtlingsheim in Hilchenbach sind sowohl Täter als auch Opfer an der Hand verletzt worden.

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Bei einer Messerstecherei im Asylbewerberheim an der Berliner Straße in Hilchenbach sind am Dienstagabend zwei Männer verletzt worden. Laut Zeugenaussagen schwelte bereits seit Samstag ein Streit zwischen einem 35-jährigen Libanesen, Bewohner des Hauses, und seinem syrischen Bekannten (32) aus dem Rheinland, der am Dienstag eskalierte.

Angriff mit einem langen Messer

Nachdem beide Männer zunächst gemeinsam Tee getrunken hatten, kam es zum Streit, der 35-jährige mutmaßliche Täter attackierte sein Gegenüber mit einem langen Messer. Beide zogen sich im Laufe der Rangelei erhebliche Handverletzungen zu.

Die Polizei war schnell vor Ort und trennte die beiden Streithähne, bevor sie mit der Spurensicherung begann. Beide Beteiligten wurden ins Krankenhaus gebracht, der Angreifer musste sogar per Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen werden.

Laut Angaben eines weiteren Mitbewohners soll der Täter bereits in den letzten Tagen auffällig gewesen sein und weitere Mitbewohner mit dem Tod bedroht haben. Die Polizei, die mit vier Streifenwagen ausrückte, ermittelt nun wegen gefährlicher Körperverletzung.

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