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Schluss mit Verzetteln – so rettet ihr das Semester

Wer sich ein bisschen um Organisation der Unterlagen bemüht, kommt im Studium schneller voran.

Wer sich ein bisschen um Organisation der Unterlagen bemüht, kommt im Studium schneller voran.

Foto: Alexander Mosig

Weidenau.   Die Motivation im Semester lässt meist nach der ersten Woche nach. Aber mit etwas Disziplin findet ihr den Anschluss schnell wieder.

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Das glorreiche Finale der Bundesliga ist erst ein paar Tage her. Endlich wieder ein Saisonende, welches des deutschen Fußballs würdig ist. Jede Sekunde wurde von den Zuschauern verschlungen und die Spannung bestand bis zum Schluss. An der Uni verhält es sich dahingegen anders. Die Studis sind gerade in der Halbzeit des Semesters angekommen und stellen sich diversen Fragen. Wo ist die Zeit hin? Was habe ich überhaupt in den letzten Wochen gelernt? Und wie – verdammt nochmal – soll ich in anderthalb Monaten meine Klausuren bestehen?

Schlecht organisierter Start

Die leistungsorientierten Studis blicken zurück und sammeln ihre Unterlagen zusammen. Eine Liste wird erstellt, in der klar nachvollziehbar ist, was in der bisherigen Zeit vom ersten April bis heute erreicht wurde. Auch andere werfen vielleicht einen Blick zurück und merken schnell: Die Anzahl der konsumierten alkoholischen Getränke ist überdurchschnittlich, weshalb die Aufmerksamkeit in der zweiten Hälfte der Vorlesungszeit doch besser auf dem Lernen liegen sollte. Gesagt, getan: Die Studis klamüsern ihre Unterlagen zusammen und stoßen auf ein Problem: die nicht geforderte Anwesenheit. Ein gut gefüllter DINA4-Block mit Mitschriften wird erwartet, doch es finden sich nur wenige beschriebene Seiten. Von den meisten lassen sich Rückschlüsse auf ein Kunststudium schließen, denn irgendwie lässt die Lust am Mitschreiben ab der zweiten Uniwoche nach und stattdessen widmet sich der Studi lieber Zeichnungen und Verzierungen der Überschriften und Daten. Panik tritt ein und die Gier nach Besserung des eigenen Verhaltens.

Notfallplan fürs restliche Semester

Doch es gibt Hilfe – hier ein kleiner Notfallplan: Ein Blick in Unisono verrät innerhalb weniger Sekunden, welche Veranstaltungen überhaupt belegt sind. Auch moodle kann helfen, vorausgesetzt das jeweilige Passwort ist bekannt, denn hier werden zahlreiche Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen, inklusive Sekundärliteratur und teilweise sogar Mitschriften, kostenfrei zur Verfügung gestellt. Die wichtigsten Dokumente können gleich im Asta Shop am Adolf-Reichwein Campus gedruckt und abgeheftet werden. Oftmals fallen neben Hausarbeiten Klausuren an. Diese sollten am besten in Lerngruppen vorbereitet werden, denn selbst mit überproportionalen Fehlstunden lassen sich mit anderen die Lücken füllen. Kommunikation ist daher das Wichtigste für die studentische Arbeit. Beim anschließenden gemeinsamen Ausklang sollte allerdings auf Alkohol verzichtet werden – die schlechten Gewohnheiten sollen schließlich abgelegt werden.

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