Sachbeschädigung

Vandalismus: Dutzende Autoscheiben in Siegen eingeschmissen

Eine neue Heckscheibe ist an einem Samstag nicht zu bekommen, deswegen klebte dieser Pkw-Besitzer diese erst einmal mit Folie ab.

Eine neue Heckscheibe ist an einem Samstag nicht zu bekommen, deswegen klebte dieser Pkw-Besitzer diese erst einmal mit Folie ab.

Foto: Jürgen Schade

Siegen/Betzdorf.  Auch in Mudersbach treiben die Täter ihr Unwesen. In Eiserfeld fanden die Unholde offenbar Spannklemmen aus Metall, die sie in die Autos warfen.

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Wegen einer Vielzahl von schweren Sachbeschädigungen an geparkten Autos ermittelt die Kreispolizeibehörde. Auch in der Nachbargemeinde Mudersbach (Rheinland-Pfalz) ist es in den Ortsteilen Brachbach, Birken und Niederschelderhütte zu solchen Vorfällen gekommen.

Es geht um erhebliche Sachbeschädigungen an Pkws, die seit einigen Tagen das Ziel von Tätern sind. Unbekannte haben in der vergangenen Woche in Mudersbach mit Eisenteilen die Scheiben mehrere Fahrzeuge zertrümmert und auch Blechschäden verursacht.

Sieben Heckscheiben in Eiserfeld eingeworfen

In der Nacht zu Samstag, 23. November, gingen die Täter wohl erneut an mehreren Stellen auf Autos los und beschädigten mit Steinen mehrere Autos. Laut der Betzdorfer Polizei wurden in ihrem Zuständigkeitsbereich insgesamt 20 Autos beschädigt. Die Zerstörungswut der Täter machte auch auf Siegener Stadtgebiet nicht Halt; am frühen Samstagmorgen gegen 4 Uhr war das Ziel der Täter die Helsbachstraße in Eiserfeld. Hier waren an sieben Pkws die Heckscheiben eingeworfen worden und an einem VW-Golf die hintere Seitenscheibe auf der Fahrerseite.

Die Polizei fand neben einigen Fahrzeugen Metallgegenstände, die als Teile einer Spannklemme im Gleisbau eingesetzt werden (kleines Foto). Einige dieser Objekte lagen auch in Fahrzeugen, dessen Heckscheiben eingeworfen waren. Die Täter hatten diese offenbar irgendwo gefunden und für ihre Taten missbraucht.

Facebook-Nutzer helfen der Polizei

Da die Ermittler der Polizei nicht wussten, um was es sich bei diesen Gegenständen handeln könnte, veröffentlichten sie umgehend ein Foto und fragten, ob jemand sich auskenne. Schon nach kurzer Zeit konnten fachkundige Nutzer weiterhelfen.

Zahlreiche Facebook-User gaben der Polizei zugleich auch Hinweise dazu, wo solche Spannklemmen gefunden werden können. Die Beamten bedankten sich, dass die Bürgerinnen und Bürger so gut mitgeholfen haben.

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