Schneetreiben

Wilnsdorf: 170.000 Euro Schaden nach Glätteunfall

Der Wagen schleudert in den Straßengraben und bleibt auf dem Dach liegen.

Der Wagen schleudert in den Straßengraben und bleibt auf dem Dach liegen.

Foto: Jürgen Schade

Gernsdorf.  Ein Laster bleibt im Wilnsdorfer Schneetreiben stehen und wird von einem Auto überholt. Das ist der Beginn einer verhängnisvollen Kettenreaktion.

Drei verletzte Verkehrsteilnehmer und 170.000 Euro sind die Bilanz eines schweren Glätteunfalls, der sich am Mittwoch, 26. Februar, auf der L 722 zwischen dem Wilnsdorfer Ortsteil Gernsdorf und dem Netphener Stadtteil Irmgarteichen ereignete.

Der Fahrer eines Lasters war von Gernsdorf in Fahrtrichtung Irmgarteichen unterwegs. Aufgrund starken Schneefalls und glatter Fahrbahn kam er der Lastzug auf der Steigung zur Irmgarteichener Höhe ins Stocken. Der Fahrer stoppte das Gespann und wollte auf den Streudienst warten. Er stellte seinen Laster mit Warnblinklicht am Fahrbahnrand ab.

Plötzlich kommt ein VW entgegen

Von hinten näherte sich ein Fahrer mit seinem VW-Passat, der trotz unübersichtlichen Fahrbahnverlaufs den stehenden Laster überholte. Dem Passat kam allerdings plötzlich ein weiterer VW entgegen.

Dessen Fahrer konnte nicht mehr ausweichen. Das Auto kollidierte mit dem Laster, überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Der Passat wurde ebenfalls total beschädigt, bevor ein weiteres Auto in die Unfallstelle fuhr.

L 722 Richtung Irmgarteichen für zwei Stunden voll gesperrt

Insgesamt drei Personen wurden bei dem Unfall verletzt und mussten mit Rettungswagen durch den Notarzt in Krankenhäuser eingeliefert werden. Die Feuerwehr Gernsdorf wurde alarmiert und die Unfallstelle zu sichern und Bindemittel auszustreuen da Betriebsstoffe ausgelaufen waren.

Die L 722 war für mehr zwei Stunden voll gesperrt.

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