Umweltschutz

Wilnsdorf setzt mit E-Auto auf Klimaschutz

Bürgermeisterin Christa Schuppler (2.v.l.) freut sich mit Klimaschutzmanagerin Mareike Oertel und den Kollegen Mkrtitsch Grigorjan (r.), Thomas Velten (l.) und Winfried Koblenzer (2.v.r.) über die klimafreundlichen Fahrzeuge im Rathaus-Fuhrpark.

Bürgermeisterin Christa Schuppler (2.v.l.) freut sich mit Klimaschutzmanagerin Mareike Oertel und den Kollegen Mkrtitsch Grigorjan (r.), Thomas Velten (l.) und Winfried Koblenzer (2.v.r.) über die klimafreundlichen Fahrzeuge im Rathaus-Fuhrpark.

Foto: Gemeinde Wilnsdorf

Wilnsdorf.  Die Gemeindeverwaltung rüstet ihren Fuhrpark um: Am Ende behält das Wilnsdorfer Rathaus nur noch einen Benziner.

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Fast lautlos und emissionsfrei rollen sie über die Straßen, die beiden neuesten Zugänge im Fuhrpark der Gemeinde Wilnsdorf: Im Austausch gegen herkömmliche Benziner hat die Gemeindeverwaltung zwei Elektrofahrzeuge angeschafft und verfolgt damit weiter ihr Ansinnen, alternative Antriebsmodelle zu fördern. „Wir sehen das als sinnvollen Beitrag zur Reduzierung von CO2-Ausstößen“, sagt Bürgermeisterin Christa Schuppler.

Schon seit geraumer Zeit beschäftigen sich Politik und Verwaltung mit der Frage, wie zukunftsfähige Mobilität in Wilnsdorf aussehen kann. Seit 2014 setzt die Kommune ein Klimaschutzkonzept um, vor wenigen Wochen wurde ein Radwegekonzept verabschiedet. „Nachhaltige und umweltfreundliche Mobilität hat viele Facetten“, ist sich die Bürgermeisterin sicher. Klimaschutzmanagerin Mareike Oertel pflichtet ihr bei: „Mit unseren Elektroautos können wir einen Beitrag zur sauberen Fortbewegung in unserer Gemeinde leisten und zugleich für unsere Bürger ein sichtbares Zeichen setzen, dass alternative Antriebe immer alltagstauglicher werden“.

Fördermittel vom Land

Schon im vergangenen Jahr hatte sich die Verwaltung bei der Anschaffung eines neuen Wagens für ein Hybridfahrzeug entschieden, das damals einen Diesel-Pkw ersetzte. Ein drittes Elektroauto soll in wenigen Wochen eintreffen, um dann einen der beiden verbliebenen reinen Benziner in der Rathausgarage abzulösen. Für den Kauf der E-Autos konnte die Gemeinde Wilnsdorf Fördermittel des Landes NRW in Anspruch nehmen. Die neuesten Dienstwagen können bis zu 270 Kilometer mit einer Akkuladung fahren.

Die vermeintlich kurze Reichweite stellt für die Hausmeister Thomas Velten und Winfried Koblenzer kein Problem dar, denn sie sind überwiegend auf kurzen Strecken innerhalb des Gemeindegebiets unterwegs. „Etwa alle drei bis vier Tage müssen die Elektroautos an die Steckdose oder Ladesäule“, berichten sie, „ein Ladevorgang dauert ca. vier Stunden“. Beim Laden schließt sich übrigens buchstäblich der Kreis: „Sowohl an unseren Steckdosen als auch über die Ladesäule auf dem Rathausparkplatz tanken wir ausschließlich Ökostrom“, ergänzt Bürgermeisterin Schuppler.

Weitere Informationen zu Klimaschutzmaßnahmen der Gemeinde Wilnsdorf gibt es online unter www.wilnsdorf.de/klimaschutz.

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