Bildung

Zweigstelle der Volkshochschule in Kreuztal kommt gut an

Die Zweigstelle in Kreuztal wird gut angenommen.

Die Zweigstelle in Kreuztal wird gut angenommen.

Foto: VHS

Kreuztal.   Besonders Sprachkurse sind stark nachgefragt. Zukünftig soll es mehr online-basierte Kurse geben – ein erster Test lief gut.

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Sehr erfolgreich ist das vergangene Jahr für die Kreuztaler Zweigstelle der Volkshochschule Siegen-Wittgenstein gelaufen, sagt Leiter Winfried Hofmann. Die Teilnehmerzahl sei stabil gewesen – insgesamt 795 Menschen haben Angebote wahrgenommen. Davon seien allein 490 Personen aus Hilchenbach gekommen. „Der Standort kommt gut an“, sagt Hofmann.

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Rund 30 Prozent aller kreisweiten Kurse wurden 2018 in Kreuztal durchgeführt. Dabei seien es vor allem die Sprachkurse, die gut besucht sind – sie machen mehr als die Hälfte aller Kurse aus. „Wir haben 2019 insgesamt 16 Sprachen im Angebot“, sagt Winfried Hofmann. Deutsch als Fremdsprache (DaF) kam ebenfalls gut an: Allein in Kreuztal nahmen 1433 Menschen an den Kursen teil. Zum Vergleich: Im restlichen Kreisgebiet waren es im vergangenen Jahr 1331. Auch Alphabetisierungs- und Integrationskurse waren nachgefragt. Berufsbezogene Sprachkurse sind neu im Programm. Sie sollen den Teilnehmern dabei helfen, größere Chancen auf Jobs zu haben. Diese Kurse könnten in Zukunft mit Praktika in Betrieben verbunden werden, so eine Überlegung. Ob und wie das zu realisieren ist, müsse noch geklärt werden.Aber auch Politik und Bildung interessierten die Teilnehmer. In dem Bereich habe es im vergangenen Jahr einen Anstieg gegeben: 590 Teilnehmer. „Wir haben viele Vorträge angeboten.“ Dafür sei die Stadtbibliothek, in der die Zweigstelle platziert ist, gut geeignet.

Flop

„Rund jede vierte Veranstaltung fällt aus“, sagt Winfried Hofmann. Vor allem der Kreativbereich schrumpfe. Aber auch Einsteigerkurse im Bereich Sprache machen Probleme: „Das wird immer schwieriger.“

Zukunft

2018 wurde erstmals ein reiner Onlinekurs für Isländisch angeboten: Dabei wählten sich alle Teilnehmer von zu Hause aus in eine Cloud ein und verfolgten die Kurseinheiten am eigenen Computer. „Der erste Kurs war kostenfrei, um zu testen, ob es klappt“, sagt der Leiter der Volkshochschule des Kreises. Online gebe es viele verschiedene Möglichkeiten mit den Teilnehmern zu interagieren. So seien sowohl Gruppen- als auch Einzelarbeiten möglich. Die Kursleitung ist dabei immer sichtbar – die Teilnehmer auch, wenn sie einverstanden sind. Der erste Kurs habe nach einigen Startschwierigkeiten gut geklappt. Aber das Angebot ist ausbaufähig: „Das Wlan müsste verbessert werden.“

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