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Carsharing in Sprockhövel: So funktioniert das neue System

Wer kurzfristig ein Auto braucht, kann sich ab sofort eines von zwei Fahrzeugen beim Carsharing im Sprockhöveler Rathaus leihen.

Wer kurzfristig ein Auto braucht, kann sich ab sofort eines von zwei Fahrzeugen beim Carsharing im Sprockhöveler Rathaus leihen.

Foto: Walter Fischer / Funke Foto Services GmbH

Sprockhövel.  In Sprockhövel kann jeder ab 21 Jahren einen von zwei Leihwagen am Rathausplatz mieten. Wir erklären Kosten und Ablauf beim Carsharing per App.

Das Carsharing-Angebot am Haßlinghauser Rathaus ist gestartet. Wer 21 Jahre alt ist und keinen eigenen Wagen hat, der kann ab sofort auf das Angebot der Tepass-Autohaus-Gruppe zurückgreifen. Zwei VW Polo Benziner Schaltwagen stehen zur Verfügung. Ob man einen Wagen für einige Stunden haben möchte, einen Kurztrip am Wochenende machen oder die schweren Einkäufe erledigen will, die Wagen stehen parat.

Persönliche Anmeldung im Autohaus, dann per App

„Ein einziges Mal muss man persönlich zu einem Tepass-Autohaus kommen und sich anmelden. Dazu braucht man seinen Führerschein, den Personalausweis und man muss seine Bankdaten hinterlassen. Denn die Nutzungsgebühren werden per Sepa-Lastschrift eingezogen“, erklärt Alena Maier von der Tepass Mobility. Das nächste Autohaus von Sprockhövel aus sei das Tepass-Autohaus in Gevelsberg, Hagener Straße 113. Nach der Anmeldung kann man die App Rentilist zu benutzen, man bekommt ein Passwort zugewiesen, das man in ein persönliches umändern kann.

Wenn man die Schritte hinter sich gebracht hat, kann man sofort einen Wagen für seinen Wunschtermin reservieren - wenn er frei ist- oder spontan sehen, ob die Fahrzeuge auf dem Parkplatz, Rathausplatz 4, stehen. Die Schlüssel liegen grundsätzlich im Auto, der Wagen wird über die App geöffnet. Pro Stunde kostet die Miete 8,50 Euro, dazu kommen noch einmal 18 Cent pro gefahrenem Kilometer.

Benzinkosten sind inbegriffen

Der Benzinverbrauch ist inbegriffen, man muss den Wagen also nicht volltanken, bevor man ihn abstellt. Muss man doch irgendwann tanken, geht das über eine Karte bei Aral-Tankstellen, die Tepass bezahlt. Der Kunde hat damit nichts mehr zu tun. Wer mit einem solchen Wagen in Urlaub fahren möchte, kann das auch. „Wir haben eine Flotte von 90 Mietfahrzeugen, die wir jederzeit verleihen“, sagt Alena Maier. „Wer länger mit einem Fahrzeug unterwegs ist, bekommt natürlich andere Konditionen.“

Wenn man das Fahrzeug wieder am Rathaus abgestellt hat, muss man einige Fragen der App beantworten. Zum Beispiel, ob man den Wagen wieder ohne Schäden abgestellt hat. „Man kann die Miete nicht beenden, bevor man das Fahrzeug nicht wieder an gleicher Stelle abgestellt und man den Schlüssel im Wagen abgelegt hat.“ Es gibt aber bei dem System auch feste Ansprechpartner, von denen immer jemand zu erreichen ist. „Wir lassen unsere Kunden nicht alleine, wenn jemand Hilfe benötigt, bekommt er sie. Wir sind rund um die Uhr, 24 Stunden da“, betont die Tepass Mobility Mitarbeiterin.

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