Verkehr

Fahrräder können jetzt sicher geparkt werden

Gerüstet für Radler: Bürgermeister Ulli Winkelmann, Beigeordneter Volker Hoven, Susanne Görner, Nina Schimunek, Heidrun Wenzel, Ulrich Höhmann.Foto:Sander

Gerüstet für Radler: Bürgermeister Ulli Winkelmann, Beigeordneter Volker Hoven, Susanne Görner, Nina Schimunek, Heidrun Wenzel, Ulrich Höhmann.Foto:Sander

Sprockhövel.   Am Bürgerhaus in Niedersprockhövel gibt es jetzt eine E-Bike-Ladestation, eine Abstellanlage und abschließbare Garagen für Fahrräder.

Zunächst wurde die Stadt ihr Geld nicht los, weil keine Firma anbeißen wollte. Im zweiten Anlauf ist es gelungen: Am Donnerstag weihte die Verwaltung ihre erste Fahrradabstellanlage mit E-Bike-Ladestation und Fahrradgaragen auf dem Parkplatz am Bürgerhaus an der Hauptstraße 6 in Niedersprockhövel ein. Weitere sollen folgen, um den Radverkehr zu fördern und zum Umweltschutz beizutragen.

Teure E-Bikes oder Rennräder, die die Besitzer ungern vor der Eisdiele oder dem Café stehen lassen, können in drei dunkelgrüne Garagen eingeschlossen werden. Daneben befinden sich überdachte Radständer. Neun Fahrräder stehen dort regensicher. Auf der gegenüber liegenden Seite des Parkplatzes befinden sich drei Ladestationen sowie weitere vier Radständer. Pfandschlösser verschließen Garagen und Ladestation. Das Angebot ist für Bürger und Besucher kostenlos.

Fahrradunterstand kostet 36 500 Euro

Die Gesamtkosten für die Anlage betragen 36 500 Euro. 13 100 Euro bezuschusst das Land aus dem Förderprogramm Verbesserung der Verkehrsverhältnisse der Gemeinden, Gemeindeverbände und Kreise nach den Förderrichtlinien Nahmobilität. Die Stadt hofft, Menschen zum Umstieg vom Auto aufs Rad zu bewegen. Auf kurzen und längeren Strecken.

Fußläufig erreichbar sind Stadtverwaltung, Wochenmarkt, VHS, Ärztehäuser, Kindergarten, Kirche, Einzelhandelsbetriebe, Gastronomie und der Busbahnhof. Nicht weit ist es vom Standort bis zum Radweg Glückauf-Trasse. Hervorragend seien die Anbindung an die Nordbahntrasse in Wuppertal, den Ruhrtalradweg und andere regionale Radwege.

Und während das E-Bike auflädt, können Besucher die Stadt kennenlernen und eine Pause bei Kaffee und Kuchen einlegen.

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