Brandmeldeanlage

Feueralarm: Feuerwehr rückt dreimal zur selben Firma aus

Immer wieder musste die Feuerwehr an die Stefansbecke zur Vom-Stein-Straße ausrücken.

Immer wieder musste die Feuerwehr an die Stefansbecke zur Vom-Stein-Straße ausrücken.

Foto: Hans Blossey / www.blossey.eu

Sprockhövel.  Eine Serie von Fehlalarmen hält die Feuerwehr Sprockhövel auf Trab. Spedition Schmidt-Gevelsberg sucht an der Stefansbecke fieberhaft den Fehler.

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Fehlalarme hielten in den vergangenen Tagen die Feuerwehr Sprockhövel auf Trab. Immer wieder musste sie an die Vom-Stein-Straße ausrücken. Nach den Ursachen für das Auslösen der Brandmeldeanlage wird derzeit fieberhaft gesucht. Es ist nicht das erste Mal, dass es an dieser Adresse Probleme gibt.

Jeweils um die 20 Einsatzkräfte gefordert

Ein großes Aufgebot rückte dreimal innerhalb von fünf Tagen zum Firmenkomplex an der Stefansbecke aus. Mit mehreren Fahrzeugen und um die 20 Einsatzkräften war die Feuerwehr jeweils vor Ort. Nur, um unverrichteter Dinge wieder abziehen zu müssen.

Problematisch ist das in Sprockhövel vor allem deshalb, weil es in der Stadt nur eine rein freiwillige Feuerwehr gibt. Damit müssen die Einsatzkräfte auch bei Fehlalarmen ihre Arbeitsstellen verlassen, denn bei einer Alarmierung muss immer vom Ernstfall ausgegangen werden.

Spedition sucht den Fehler

Das Areal gehört der Spedition Schmidt-Gevelsberg mit Sitz in Schwelm. Geschäftsführer Burkhard Frese erklärt: „Es gibt einen technischen Defekt in der Brandmeldeanlage“. Weil es sich um einen großen Komplex handelt mit diversen Büros und anderen Flächen, befinden sich dort Hunderte Brandmelder. Das macht die Fehlersuche schwierig.

„Derzeit wird dort auch großflächig umgebaut. Fest steht aber, dass der Umbau den Defekt nicht ausgelöst hat“, sagt Frese. Die Techniker werden in diesen Tagen schrittweise vorgehen. „Die Anlage wird sequenziell abgeschaltet, damit wir herausfinden, was den Fehler auslöst“, so der Speditions-Geschäftsführer.

Serien von Fehlalarmen

Schon 2015 und 2016 hatte es an dieser Stelle eine ähnliche Häufung von Fehlalarmen gegeben.

Die Stadt Sprockhövel kann die Kosten für den Einsatz grundsätzlich in Rechnung stellen. „Das machen wir, wenn es so ein Problem gibt und die Firma nichts zur Lösung unternimmt“, erklärt Angelika Densow, Leiterin des Fachbereichs Sicherheit und Ordnung bei der Stadt Sprockhövel. Weil an der Fehlerbehebung gearbeitet wird, ist das aber vorerst nicht vorgesehen.

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