Schlagernacht

Gespräche über neues Konzept für die Schlagerparty laufen

Organisator Klaus Densow verabschiedet sich von den Schlagerfans in Sprockhövel – aber wohl nicht für immer.

Organisator Klaus Densow verabschiedet sich von den Schlagerfans in Sprockhövel – aber wohl nicht für immer.

Foto: Walter Fischer / FUNKE Foto Services

Sprockhövel.  Auch aus finanziellen Gründen verkündete Klaus Densow das Aus für die Sprockhöveler Schlagernacht. Es gibt Ideen für eine neue Großveranstaltung.

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Bernhard Brink, Nino de Angelo und Olaf Henning sind die Stars der Schlagernacht. Auch Organisator Klaus Densow selbst rockte die Bühne. Rosanna Rocci, Markus NDW, Moderator und Sänger Heiko Harig, die Partyband Fresh & Fun und das Duo Vamos sorgen ebenfalls für Partystimmung. Dem tut auch der Abschied von der Schlagernacht aus finanziellen Gründen keinen Abbruch. Es gibt immerhin schon neue Pläne.

Gründe für das Aus der Party

Die Hallenmiete hat sich über die Jahre verdoppelt; auch die Kosten für den Security- und Rettungsdienst sind erheblich gestiegen, berichtet Klaus Densow von den Gründen für das vorläufige Aus für die Veranstaltung nach der 30. Ausgabe. Trotzdem hat der Organisator sich bemüht, die Eintrittspreise in Höhe von 17 Euro (Tribünen- und Partykarte) und 19 Euro (Tischplatz) für Schlagerliebhaber möglichst gering zu halten.

Die steigenden Kosten machen ihm dies aber so gut wie unmöglich, bedauert er. Nichtsdestotrotz ist es ihm immer wieder gelungen, die Stars der Schlagerszene auch ohne hohe Gagen zu seiner Großveranstaltung zu locken – denn er selbst ist seit mehr als 30 Jahren in der Szene verwurzelt.

Schlagerstars mögen Sprockhövel

Außerdem mögen die Sänger sowohl die Atmosphäre, als auch die Bedingungen mit Technik und Lichtshow der Glückauf-Halle. Ist die Party beendet, muss Densow allerdings tagelang selbst für Ordnung sorgen, berichtet er – denn Densow schaut auch auf die Reinigungskosten. Diese Zeit fehle ihm dann für seine eigenen Schlagerreisen. Deshalb soll nun vorerst Schluss sein.

Für die rund 1200 Schlager-Fans aus Sprockhövel und Umgebung, die Densows Party für gewöhnlich besuchen, gibt es aber Hoffnung. Schließlich war die Schlagernacht in Densows Heimatstadt stets auch ein Tourismusmagnet, der Hotelgäste von außerhalb angezogen hat.

Neue Pläne für eine Open-Air

Ganz aufgeben möchte Densow seine Herzensangelegenheit nicht, weshalb er sich zurzeit in Gesprächen über eine Kooperation mit dem TuS Haßlinghausen befindet. Densow wäre dann zwar noch für die Sänger und die Musik zuständig, würde aber nicht mehr für das Event die alleinige Verantwortung tragen. Die Idee geht aktuell in Richtung einer Open-Air-Großveranstaltung für Sprockhövel. Man darf gespannt sein.

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