Halloween

Radtour für Sprockhöveler Horrorfreunde startet am Friedhof

Bei Sprockis 15. Horror-Radtour 2018 war Natascha mit einem Skelett am Startpunkt evangelischer Friedhof in Haßlinghausen.

Bei Sprockis 15. Horror-Radtour 2018 war Natascha mit einem Skelett am Startpunkt evangelischer Friedhof in Haßlinghausen.

Foto: Walter Fischer / Funke Foto Services GmbH

Sprockhövel.  Der MSC Sprockhövel lädt für Freitag, 25. Oktober, zu einer kostenlosen Nachtfahrt im Gruselkostüm ein. Die Räder müssen verkehrssicher sein.

Es ist der reine Horror. Das, was in Sprockhövel bald passiert, lässt jeden erschaudern. Denn am nächsten Freitag, 25. Oktober, treffen sich wieder die Gruselfans zu Sprockis 16. Horror-Radtour, um auf Geisterjagd zu gehen.

Die kostenlose gruselige Radtour beginnt um 18 Uhr an der Friedhofstraße in Haßlinghausen. Dort treffen sich schon um 17.30 Uhr alle Unerschrockenen, um sich in der Halloween-Nacht des MSC Sprockhövel ins Stockdunkle zu begeben.

„Alle sind eingeladen, die hässlich aussehen“, erklärt Lutz Heuser vom Stadtmarketing- und Verkehrsverein. Allerdings ist Verkleidung Pflicht. Jugendliche unter 14 Jahren dürfen nur in Begleitung eines Erwachsenen bei der Tour dabei sein, ansonsten gibt es keine Altersbeschränkung.

Die Veranstalter rechnen mit 200 Teilnehmern

Von jung bis in hohe Rentenalter sind alle willkommen. „Im vergangenen Jahr hatten wir ganz furchtbares Wetter, da kamen bereits um die hundert Gruselfans. Für Freitag ist schönes Wetter angesagt, jetzt rechnen wir mit 200 Teilnehmern“, so Heuser.

Ganz wichtig: Die Fahrräder müssen verkehrstauglich sein, zum Beispiel Licht und Bremsen müssen funktionieren. Außerdem sollten die Halloween-Begeisterten eine Taschenlampe, Papier und Stift mit dabei haben. Zu Ende gegruselt wird in diesem Jahr im Café der Glückaufhalle, wo es wirklich Schauriges zu essen gibt.

Aber bis dahin müssen auf der Strecke noch einige Aufgaben erfüllt werden. Im vergangenen Jahr mussten die Teilnehmer im Dunklen zum Beispiel in eine Kiste greifen, in die man natürlich nicht hineingucken konnte.

Ein bisschen Mut muss man schon haben

Ähnliche Herausforderungen warten auch am Freitag wieder auf die Teilnehmer. „Es soll ja Spaß machen, aber ein bisschen Mut muss man schon haben“, erklärt Lutz Heuser, der auch wieder „wirklich schöne Preise“ im Koffer hat. Es wird das gruseligste (oder auch schönste) Kostüm eines Kindes und eines Erwachsenen prämiert. Außerdem werden drei Pokale vergeben für diejenigen, die die Aufgaben hervorragend gelöst haben.

Wenn man sich am Gruselbüfett gestärkt hat und die Veranstaltung zwischen 20 und 21 Uhr zu Ende geht, gibt es noch einen ganz besonderen Service. „Der Vorsitzende des Stadtsportverbandes bietet wieder einen kostenlosen Fahrdienst an. Er nimmt müde Radler mitsamt Fahrrad wieder mit zurück nach Haßlinghausen“, sagt Lutz Heuser.

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