Kultur in Sundern

Berghaus ist wieder mit Leben gefüllt

Eröffnung Akademie in Stockum

Eröffnung Akademie in Stockum

Foto: Beate Feische

Stockum.  Erst seit November ist es offiziell geöffnet, aber das Berghaus an der Esperantostraße ist mit Leben gefüllt.

„Dass so schnell so viel Leben hier einzieht, hätte ich mir nie gedacht!“ Ferdi Tillmann, Initiator und Finanzier der Akademie für Kunst und Kultur im Stockumer Berghaus zeigte sich auf der Jahreshauptversammlung des „Vereins der Freunde und Förderer der Akademie für Kunst und Kultur in Stockum“ am Samstag begeistert, als der 1. Vorsitzende Helmut Schulte im Rückblick die zahlreichen Aktivitäten, die schon im ersten Jahr nach der offiziellen Eröffnung im Berghaus durchgeführt wurden, aufzählte.

Renovierung Skulpturenweg

Dazu gehörten auch Aktivitäten außerhalb des Berghauses wie z.B. die

Renovierung des Skulpturenweges in Stockum und die Zusammenarbeit mit dem Festival „Kultur rockt“, die in diesem Jahr zum ersten Mal Ende Mai zum Tragen kommt. Auch mit dem „Kulturring Sundern“, der sein besonderes Augenmerk auf die Förderung heimischer Künstler/innen legt, und dem Sunderner Heimatbund wird eng zusammengearbeitet. Ebenso besteht eine Kooperation mit den „Stockumer Glanzpunkten“, die regelmäßig im November die drei Ortsteile Stockum, Dörnholthausen und Seidfeld erhellen.

Dokumentarfilmer berichtet

Ein Film über Stockum allgemein und das Berghaus im Speziellen ist unter der Regie des armenischen Journalisten und Dokumentarfilmers Ruben Hovhannisyan entstanden, viele Ausstellungen fanden in den neuen Räumen statt.

Vorsitzender Helmut Schulte bedankte sich besonders bei den fünf Künstler/innen, die das Leben im Berghaus aktiv gestalten, aber auch bei den vielen Mitgliedern, die immer wieder bereit sind, aktiv an den Projekten der Akademie teilzunehmen. Viele Spender haben geholfen, das Berghaus mit Leben zu füllen.

Arbeitsreiche Zukunft

Gab es bis hierher schon eine Menge Arbeit, so gestaltet sich auch die Zukunft gestaltet arbeitsreich. Die Inventarisierung des Lebenswerkes von Staatspreisträger Johannes Dröge wird noch viel Zeit in Anspruch nehmen. In Zusammenarbeit mit der Grundschule Stockum wird ein neues Projekt im Sommer entstehen, zahlreiche Ausstellungen sind schon jetzt fest auf der Agenda des Vereins eingetragen.

Doch es gab auch ein Ereignis, dass den Verein schon im Jahr nach der Gründung erschütterte. Die Schatzmeisterin der Akademie, Waltraud Simon, verstarb viel zu früh. Ihrer wurde während der Jahreshauptversammlung besonders gedacht, denn ihr Engagement für den Verein war enorm hoch und wichtig. Der Vorsitzende Helmut Schulte hatte dieses Amt kommissarisch bis zur Jahreshauptversammlung übernommen.

Maria Tillmann Schatzmeisterin

Maria Tillmann jun. hatte sich schon im Vorfeld bereit erklärt, es zu ü

bernehmen, wenn sie gewählt würde. Da sie am Samstag wegen ihres Engagements im Chor verhindert war, teilte sie ihre Bereitschaft der Versammlung schriftlich mit. Sie wurde mit einer Stimmenthaltung einstimmig gewählt.

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