Bewegung trifft auf Natur

Westenfeld/Linnepe.   Die Freude ist große: Ab sofort bilden der Naturkindergarten Westenfeld und der Bewegungs-Kindergarten aus Linnepe das neue Familienzentrum „Altes Testament“. Vor wenigen Tagen haben die Leiterinnen Margit Braukmann und Christa Lübke das Zertifikat erhalten und gehen an die gemeinsame Arbeit.

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Die Freude ist große: Ab sofort bilden der Naturkindergarten Westenfeld und der Bewegungs-Kindergarten aus Linnepe das neue Familienzentrum „Altes Testament“. Vor wenigen Tagen haben die Leiterinnen Margit Braukmann und Christa Lübke das Zertifikat erhalten und gehen an die gemeinsame Arbeit.

Begonnen hatte alles Anfang 2016, als die Landesregierung mitteilte, dass es in NRW weitere 100 neue Familienzentren geben solle, so Abteilungsleiter Berthold Assheuer. „Sundern bekomme ein neues.“ Zunächst gab es dann eine Bewerbung der beiden katholischen Kindergärten aus Hachen und Langscheid, doch es folgten Gespräche, in denen den Bewerbern berichtet wurde, dass seit Einrichtung der Familienzentren das Alte Testament bedacht werden sollte: „Man hatte Einsehen und zog die Bewerbung zurück“, so Assheuer. Es folgte dann die Zertifizierungsphase in Linnepe und Westenfeld. „Daran war meine Vorgängerin Margret Schültke wesentlich beteiligt“, hielt Margit Braukmann, erst seit einigen Wochen Nachfolgerin der in Ruhestand gegangene Kollegin, fest: „Man hatte uns Arbeit versprochen, doch es wurde eine Menge Arbeit“, so Christa Lübke. Verschickt wurde am Ende ein dicker Aktenordner, so Monika Frerkes aus Linnepe.

Zusammenarbeit gefördert

Schon die Bewerbungsphase und die enge Zusammenarbeit in der Zertifizierung habe die beiden Einrichtungen schon sehr nahe gebracht: „Wird sind festzusammengewachsen. Auch der pädagogische Austauch läuft gut“, hielten die Leiterinnen für das jetzt 20-köpfige Team fest. Man schaue jetzt immer zum Partner: „Wie machen die das, dann können wir es auch so versuchen.“

Lob vom Bürgermeister

Lob gab es neben Westenfelds Ortsvorsteher Herbert Laufmöller und der Vorsitzenden des Jugendhilfeausschusses, Sibylle Rohe-Tekath, auch von Bürgermeister Ralph Brodel: „Es ist Wahnsin. Das ist ein klarer Schritt nach vorn“, hielt er fest. Er dankte allen, die sich in irgendeiner Form an der Zertifizierung beteilig hätten.

Wichtig sei es jetzt, nicht nur die Kinder und Eltern mit auf den Weg zu nehmen, sondern alle Familien im Alten Testament. Denn das sei ja der Sinn der Zentren. So gibt es nun eine Menge an Beratungen und Informationen rund um das Thema Kinder und Erziehung. Aber auch gemeinsame Sporttage, Elternabende, und Beratungen. „Alles immer im Wechsel“, so Christa Lübke.

Schön sei, dass sich so die Kinder, die später gemeinsam in die Schule gehen, auch schon vorher kennenlernen würden.

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