Infrastruktur

Breitbandausbau in Sundern geht weiter

Mobile Ampeln an der Hauptstraße in Sundern, die während des Ausbaus des Breitbandkabels an der Hauptstraße sicheren Übergang für Fußgänger gewährleisten sollen

Mobile Ampeln an der Hauptstraße in Sundern, die während des Ausbaus des Breitbandkabels an der Hauptstraße sicheren Übergang für Fußgänger gewährleisten sollen

Foto: Matthias Schäfer / WP Sundern

Sundern.  Der Breitbandausbau in Sunderns Zentrum geht weiter. Jetzt legt die Telekom entlang der Hauptverkehrsader Glasfaserkabel. Nicht ohne Probleme.

Matthias Schäfer


Umfangreiche Bauarbeiten im Zusammenhang mit dem Ausbau des Breitbandkabel haben derzeit in der Sunderner Innenstadt begonnen. Sie werden etliche Monate dauern und verbinden den Knotenpunkt der Telekom an der Jägerstraße mit dem Gewerbegebiet Schweinsohl.

Zunächst wird, so informierte gestern der Fachbereichsleiter für Arbeiten und Leben in Sundern, Stephan Urny, im Bereich der Hauptstraße gebaut. Dabei wird das Unternehmen, das im Auftrag der Telekom arbeitet, die Bürgersteige in kurzen Teilstücken öffnen, die Glasfaserkabel verlegen und dann die Gehwege wieder verschließen.

Derzeit befindet sich die Baustelle zwischen dem nördlichen Ende der Fußgängerzone und der Einmündung an der Grünewaldstraße: „Um die Sicherheit der Fußgänger zu gewährleisten, wird die Firma mit mobilen Ampeln arbeiten“ erklärte Urny. Gestern wurde eine dieser Ampeln in Höhe der Einfahrt zum alten Bahnhof Sundern installiert, eine andere steht schon zwei Wochen in Höhe Rochuseck.

Nicht ohne Einschränkungen

Stephan Urny betonte vorab schon, dass die Arbeiten entlang der Hauptverkehrsachse von Sundern nicht ohne Einschränkungen verlaufen können, dabei ist vor allem der Fußgängerverkehr betroffen. So werden die Gehwege immer wechselseitig gesperrt. Die Passanten werden gebeten, die Ausweichmöglichkeiten auf der gegenüberliegenden Straßenseite, auch der eigenen Sicherheit zuliebe, zu nutzen.

In absehbarer Zeit wird dann auch das Teilstück durch die Fußgängerzone bis zum Abzweig Bergstraße in Angriff genommen: „Dort haben wir aber wesentlich mehr Platz und keinen Dauerverkehr, deshalb ist dort mit keinen so großen Behinderungen zu rechnen“, sagte Urny gestern in der monatlichen Pressekonferenz des Bürgermeisters.

34 Digitale Tafeln kommen

Die Digitalisierung der Schulen in Sundern schreitet ebenfalls fort: Im September werden 34 Digitale Tafeln (Whiteboards) geliefert, die dann in allen Schulen in Sundern installiert werden: „Das ist ein Kostenvolumen von 135.000 Euro, das wir über ,Gute Schule 2020’ finanzierten“, so Fachbereichsleiter Bildung und Familie, Martin Hustadt. Die Kreidetafeln werden abgebaut. Weites gehend haben sich die Sunderner Grundschulen an dem Modell der Grundschule in Allendorf orientiert, die schon im Jahr 2017 mit der Digitalisierung im Unterricht in einem Pilotprojekt begonnen hat. „Die Schulen haben ein eigenes Medienkonzept für ihre pädagogische Arbeit entwickelt“, so Hustadt. Auf dieser Grundlage habe die Stadt Sundern als Träger dann ein Medienkonzept vorlegen müssen: „Dabei können wir auf eine sehr gute Zusammenarbeit zurückblicken“, beurteilte Hustadt den Prozess.

Bedauerlich ist, dass bei einer Ausschreibung durch die Telekommunikation Gesellschaft des HSK, die TK, der Anschluss der Grundschulen an Schnelles Internet nur 50 von 91 angemeldeten Schule ein Umsetzungsangebot erhalten haben. In Sundern gibt es dies für die Marien- und die Johannes-Grundschule: „Leider haben alle anderen Grundschulen kein Angebot, wie auch in anderen Standorten im HSK die kleineren Dörfer“, verweist Hustadt auf einen möglich Grund. Jetzt müsse man sehen, dass man den Anschluss anders hinbekomme.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben