Politik

Bürger entwickeln erste Idee für Innenstadt

Weg über die Umgehungsstraße

Foto: Matthias Schäfer

Weg über die Umgehungsstraße Foto: Matthias Schäfer

Sundern.   Die Innenstadtentwicklung ist und bleibt auch in den kommenden Jahren das Thema Nr. 1 in Sundern. Jetzt entwickeln auch Bürger erste Ideen.

Die Innenstadtentwicklung ist und bleibt auch in den kommenden Jahren das Thema Nr. 1 in Sundern. Bürgermeister Ralph Brodel hat bei der Einbringung des Etats 2018 gesagt, dass im Entwurf „auch entsprechende Ansätze für die Attraktivierung unserer Innenstadt, dem Herzen von Sundern“, eingestellt sind. Inzwischen ist die Rahmenplanung für das InSEK 2025, das Integrierte Stadtentwicklungskonzept, eingeleitet. Dies hatte der Fachausschuss am 13. Juli einstimmig auf den Weg gebracht.

Dringen erforderlich

Brodels Bewertung: „Damit ist die dringend erforderliche Umkehr vom

reinen Einkaufs- und Versorgungsplatz als alleiniger Funktion der Innenstadt, hin zum pulsierenden und bunten Herzen Sunderns gesichert.“ Er sieht aber auch, dass es eine „Mammutaufgabe“ wird, die „uns alle mehr als nur fordern wird und die schon erhebliche Widerstände überwunden hat“.

Im Vergleich mit der Sanierung, die 1965 angestoßen wurde und erst 1996 abgeschlossen wurde, sei man derzeit recht schnell unterwegs. Brodels sieht auch, dass „die Zustimmung heute wesentlich höher ist, als bei den vergangenen Maßnahmen“, gemeint sind Umgehungsstraßenbau und Einrichtung einer Fußgängerzone damals. Brodel zitierte auch die Stadtchronik zum 700-jährigen Bestehen der alten Freiheit dazu.

Diskussion trägt Früchte

Nachdem über den Sommer insbesondere im politischen Raum, aber auch immer wieder bei den Bürgern über die Innenstadtentwicklung gesprochen wurde, trägt die Diskussion nun offensichtlich auch in der öffentlichen Wahrnehmung erste Früchte. Denn es gibt aus der Bürgerschaft erste Vorschläge wie man die Zukunft gestalten könne. „Ich freue mich, dass sich die Menschen in der Stadt so kreativ mit Lösungen zur Aufwertung unserer Innenstadt befassen und darf alle nur dazu ermuntern, uns auch Ihre Ideen zur Innenstadtentwicklung zukommen zu lassen“, so Brodel zu einem eingereichten Entwurf eines Brückencafés auf der geplanten Querung der Umgehungsstraße.

Verbindung mit Café

Hintergrund ist eine Idee eines Sunderner Bürgers, die mögliche

Parkpalette im Bereich der Straßen Zur Hubertushalle/Kaiserhöhe mittels eines repräsentativen Brückenbauwerks mit der Innenstadt zu verbinden. Neu ist hierbei insbesondere der Gedanke, das Bauwerk nicht nur als barrierefreie Querung über die Landstraße und den Röhrpark zu nutzen, sondern dieses mit einer Gastronomie und einer Aussichtsterrasse auszustatten. Ralph Brodel hierzu: „Noch sind wir in der konzeptionellen Phase der Planung, so dass alle eingereichten Ideen im Hinblick auf ihre Umsetzung sowie die Einbindungsmöglichkeiten in den städtebaulichen Entwurf geprüft werden können. Daher ist uns jede konstruktive Idee willkommen!“

Die Vergabe der beschlossenen städtebaulichen Rahmenplanung ist kürzlich vergeben worden. Submission war Ende September, im Oktober fand dann eine Auswertung der Beiträge statt.

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