Bürgerstiftung Sundern zieht ein positives Fazit der Arbeit

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Sundern. Jahresbilanz zog die Bürgerstiftung Sundern im Gasthof Pingel in Hagen. Dabei konnte der Stiftungsvorstand, der seit Mai 2012 um Elisabeth Appelhans (Hagen) und Matthias Ostrop (Stockum) auf fünf Mitglieder erweitert wurde, gute Nachrichten verkünden: „Im Jahr 2013 wurden etwa 40 000 Euro Zustiftungen an unsere Stiftung geleistet, die das Stiftungskapital erhöhen und die langfristige Stiftungsarbeit sichern.“

Arbeit langfristig gesichert

Dazu hat die Bürgerstiftung Sundern im vergangenen Jahr Spenden in einer Höhe von 25 000 Euro erhalten, die unmittelbar für Fördermaßnahmen zur Verfügung standen. „So haben wir in 2012 Projekte und Maßnahmen in Sundern mit gut 39 000 Euro unterstützen können“, hielt Vorsitzender Norbert Runde fest. Und machte auf einen besonderen Umstand aufmerksam: „Ganz besonders gefreut hat es uns, dass in 2012 diverse Geburtstagskinder an unsere Stiftung gedacht haben und - anstelle von Geschenken - um Spenden für unsere Stiftung gebeten haben.“ Zudem habe die Sunderner Schützenbruderschaft die Erlöse aus dem Offiziersball in Höhe von 3000 Euro ebenfalls unserer Stiftung zukommen lassen. Runde weiter: „Das zeigt uns in besonderem Maße, dass es vielen Leuten in Sundern am Herzen liegt, sich für die Stadt zu engagieren. Denn jeder Cent, der als Spende an unsere Stiftung geht, fließt zurück nach Sundern, um dort gemeinnützige Zwecke zu unterstützen.“ Insgesamt kamen so 7000 Euro zusammen, zog Runde auch in dieser Rubrik ein positives Fazit.

Radbesuch von Prof. Pfeiffer

Ein Highlight 2012 war der Besuch von Prof. Dr. Christian Pfeiffer, dem Leiter des kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsens, der quer durch Deutschland geradelt ist und dort 35 Bürgerstiftungen, u. a. die Sunderner Stiftung, besucht hat. Diese Tour diente ebenfalls dazu, Spenden für regionale Projekte zu „erradeln“.

Und was ist noch passiert? Die Bürgerstiftung förderte wieder das Jugendkulturprojekt „krass & clever“, half dem Ortsring Westenfeld bei der Vorbereitung des Dorfjubiläums in diesem Jahr, unterstütze Schulprojekt wie die Chinafahrten am Städtischen Gymnasium im Rahmen des Projektes „Stiftung: Weltklasse“ sowie das Projekt „Klasse 2000“ in einigen Grundschulen. Außerdem war die Bürgerstiftung bei der Anschaffung von Material für die Skifreizeit der Hauptschule beteiligt. Weitere Gelder flossen in die Sommerfreizeit für Kinder und Jugendlichen, bei denen daheim ein Sommerurlaub nicht selbstverständlich ist. Daneben wurde der Ausbildungsatlas gefördert, der Martinspreis an die Amecker „Saubermänner“ und die Westenfelder „Rentnerband“ vergeben, das Berufswahl-Projekt „ProBe“ an der Städtischen Hauptschule gefördert.

Die Planungen für das Jahr 2013 umfassen ebenfalls Förderleistungen in einer Höhe von 40.000 Euro. „Wir werden die bestehenden Projekte weiter begleiten und auch in diesem Jahr den Fokus unserer Arbeit insbesondere auf Kinder- und Jugendförderung sowie Bildung legen“, so Norbert Runde in seinem Schlusswort. Engagement von Bürgern für Bürger und für eine Region, das zeichne Bürgerstiftungen aus: „So wollen wir bürgerschaftliches Engagement fördern. Die Möglichkeit zu stiften, zu spenden, sich ehrenamtlich zu engagieren, sind die Instrumente dazu, sind Mittel zum Zweck. Bürgerstiftungen wollen nicht etwas für Bürger tun, sondern den Bürgern helfen, selbst aktiv zu werden.“

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