Kindergarten

Die Wurzelkinder begleiten den Umbau

Der Bautrupp der Kinder aus Amecke, natürlich  mit Helmen.

Foto: Matthias Baukhage

Der Bautrupp der Kinder aus Amecke, natürlich mit Helmen. Foto: Matthias Baukhage

Amecke.   „Das war schon spannend und anstrengend“, sagt Marina Lineborn. Doch jetzt ist der Umbau der Kita Amecke beendet.

„Das war schon spannend und anstrengend“, sagt Marina Lineborn. Die Leiterin der Kindertagesstätte „Die Wurzelkinder“ ist froh, dass die Zeiten der Baustelle in ihrer Einrichtung vorüber sind. Genau ein Jahr wurde renoviert, umgebaut, geschraubt, gekloppt, gehämmert, Wände gebrochen und neue gezogen. Nun ist alles aus einem Guss und sogar ein Außenanstrich war noch möglich. Und bald wird ja auch noch Geburtstag gefeiert (siehe Infobox).

Fachgerecht

Die „Wurzelkinder“ mit ihren drei Gruppen sind nun fachgerecht in dem

alten Schulgebäude von Amecke untergebracht. Während der Bauzeit haben die Erzieherinnen aus der Not eine Tugend gemacht: „Wir haben den Umbau in unseren Tagesablauf integriert“, berichtet Marina Linneborn, dass die Kinder an einem Wochentag Bauaufsicht geführt haben. Dabei sahen sie, was schon fertig ist, was bald kommen würde. Sachgerecht waren die Kinder dann mit einem richtigen Helm ausgestattet: „Manchmal haben sie den Bauarbeitern eine Tasse Kaffee gebracht“, erinnert sie sich an die Renovierungszeit.

Vieles verändert

Nun ist die Kita für die U3-gerechte Betreuung bereit: Dazu wurde einiges verändert. So ist der oberste Gruppenraum der „Bärenkinder“ (U3) nun Turnraum geworden, dort gibt es auch eine neue breite Fluchtreppe in Richtung „Am Roden“. Überall wurden neue große Fenster eingesetzt. „Hier oben wird auch die Mittagsruhe eingenommen“, berichtet Marina Linneborn beim Rundgang mit Bürgermeister Ralph Brodel, Abteilungsleiter Berthold Assheuer und Ortsvorsteherin Monika Krick.

Gute Hilfen integriert

Einen Stock tiefer sind nun die U3-Kinder untergebracht. Viele Dinge wie eine Wickelkommode mit integrierter Treppe erleichtern Kindern und Erzieherinnen das Leben. Im Nebenraum kann gekocht und anschließend gegessen werden: „Ganz auf die Kleinen abgestimmt“, freut sich Marina Linneborn über die gute Gestaltung der Nestgruppe, die derzeit 12 Kinder besuchen.

Und auch in den anderen Gruppen wurde investiert: „Wir sind nach und nach umgezogen. Jetzt sind alle an ihrem endgültigen Platz“, berichtet die Leiterin des dreigruppigen Kindergartens: „Aber wir hatten nur zwei Tage geschlossen, die wurden für den Umzug genutzt.“

Alle Decken erneuert

Erneuert wurden sämtliche Decken, außerdem wurden alle Leuchtmittel ersetzt: „Nun ist es dadurch viel heller bei uns“, sagt Marina Linneborn. Dem Brandschutz wurde ebenfalls Genüge getan, da durch die Veränderung der Belegung die Betriebserlaubnis neu beantragt werden musste. Auch wurden in dem Zuge alle Türen mit Klemmschutz versehen, Brandschutztüren in den unteren Gruppenräumen eingezogen und die Sanitäranlagen auf den Stand gebracht. Das Ziel, die Gruppen räumlich zu entzerren und auch in den Gruppen für mehr Ruhe zu sorgen, ist gelungen. Zusätzlich wurde in einem Zwischengeschoss ein Forscherraum eingerichtet.: „Der wurde zusammen mit der Volksbank finanziert.“

Kommunaler Förderfond griff

Gefördert wurde das Ganze durch den Kommunalinvestitionsförderungsfonds“, so Abteilungsleiter Berthold Assheuer. Insgesamt wurden 160 000 Euro in die baulichen Veränderungen und 25 000 Euro in die Einrichtung investiert.

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